Zorin OS 18 Beta: Neues Design, mehr Produktivität, bessere App-Integration

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Die Beta-Version von Zorin OS 18 Core ist ab sofort verfügbar. Die neue Ausgabe der benutzerfreundlichen Linux-Distribution bringt viele sichtbare und technische Verbesserungen mit. Sie basiert auf Ubuntu 24.04.3 LTS und nutzt den Linux-Kernel 6.14.

Auffällig ist das überarbeitete Desktop-Design. Die Leiste am unteren Rand wurde modernisiert und schwebt nun leicht über dem Hintergrund. Fenster wirken durch abgerundete Ecken und Schatten dezenter. Auch systemeigene Apps wie Dateien, Kalender und Einstellungen wurden optisch aufgefrischt.

Zorin OS 18 ersetzt das Kamera-Programm Cheese durch eine neue App. Evolution, das Standard-Mailprogramm, zeigt sich mit überarbeitetem Interface. Die Farbpalette wurde insgesamt heller gestaltet. Nutzer können nun zusätzliche Akzentfarben wie Gelb oder Braun wählen.

Viel Wert legt das Update auf produktives Arbeiten. Fenster lassen sich durch Ziehen an den oberen Bildschirmrand in Raster einfügen. So entstehen flexible Layouts für Multitasking. Fortgeschrittene Nutzer können eigene Raster anlegen oder Tasten zum schnellen Umschalten konfigurieren.

Die Integration von Webdiensten wurde weiter ausgebaut. Über das integrierte Web-Apps-Tool lassen sich Webseiten als Anwendungen starten. Dienste wie Microsoft 365, Google Docs oder Photoshop Online verhalten sich wie native Programme. Zusätzlich erkennt Zorin OS 18 Windows-Programme und schlägt passende Linux-Alternativen vor.

Zu den weiteren Neuerungen zählen OneDrive-Zugriff, Fernzugriff per RDP, eine überarbeitete Suche im Dateimanager, besserer Klang durch PipeWire und aktualisierte Treiber. Die finale Version erscheint in wenigen Wochen und wird bis April 2029 unterstützt.

Weitere Informationen gibt es in der offiziellen Ankündigung. Wer die Beta testen möchte, kann sie hier runterladen. Beachtet, eine Beta ist noch in der Entwicklung und noch nicht für den täglichen/produktiven Betrieb gedacht.

4 Antworten zu „Zorin OS 18 Beta: Neues Design, mehr Produktivität, bessere App-Integration“

  1. AH

    Der erste Shot mit der schwebenden Leiste hat mich stark an KDE erinnert: Die bilden sozusagen KDE mit GNOME nach. 🙂

    Offenbar holen sie langsam auf: Zorin 17 wurde afair erst zwei Monate vor den Release der nächsten Ubuntu-LTS-Version freigelassen.

    @MK: Auf meine Frage bzgl. den Umstieg auf Debian als Basis, haben sie (wie erwartet) nicht reagiert.

    Ich finde das schade, weil mir deren GUI und was die sonst noch alles da machen wirklich gut gefällt, aber wegen der Ubuntu-Basis ist es für mich ein no go. – Ich rate inzwischen allen ausdrücklich von Ubuntu und sämtlichen Derivaten ab.

  2. UGO

    Hallo AH,
    kannst du mir erläutern wieso du ausdrücklich von Ubuntu und sämtlichen Derivaten abratest ?

  3. AH

    2015 war LinuxMint 17.1 mein Einstieg und ich habe es bis 18.3 genutzt. Das aber bis Anfang 2020, weil LinuxMint 19 und folgend unter der Haube immer vermurkstet wurde, was sich auch bei anderen Ubuntu-Derivaten reproduzieren ließ, da das in Ubuntu begründet ist. In meinen Augen ist das gar kein richtiges Linux mehr.

    Auch die Machenschaften von Canonical erinnern immer stärker an Microsoft, also: Finger weg!

    Für Details ist das hier nicht der richtige Ort, außerdem wird sowieso überall darüber berichtet: Nutze eine Suchmaschine deiner Wahl.

    Ich empfehle dir LinuxMint Debian-Edition: Die ausgewogene und durchdachte LinuxMint Konfiguration, mit dem komfortablen und übersichtlichen Cinnamon Desktop, aber ohne den Ubuntu-Murks und nicht davon abhängig, was Canonical noch plant oder sich als nächstes einfallen lässt.

  4. Olli

    LMDE ist mein Favorit…..Debian Basis Mint Oberfläche dass passt und läuft einwandfrei…..und von wegen veraltete Pakete….als normaler User merke ich gar nichts.
    Ubuntu ist halt ne Firma dahinter und Firmen wollen Geld verdienen

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