Yay 13.0 für Arch Linux: Mehr Kontrolle nach AUR-Sicherheitsvorfällen

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Mit Yay 13.0 erscheint ein umfangreiches Update. Der beliebte AUR-Helfer erweitert Prüfmechanismen für Pakete, nachdem es zuletzt zu massiven Malwarebefall in AUR Paketen kam . Nutzer erhalten zusätzliche Werkzeuge vor Installationen und Aktualisierungen.

Eine wichtige Neuerung zeigt das Änderungsdatum von PKGBUILDs. Suchergebnisse und Upgrade-Menüs enthalten nun Altersangaben. So werden kürzlich geänderte Pakete schneller sichtbar. Die Anzeige bewertet jedoch keine Sicherheit automatisch.

Neu ist außerdem die Unterstützung für Lua-Konfigurationen. Yay kann jetzt Einstellungen aus einem init.lua File laden. Vorhandene JSON-Konfigurationen bleiben weiterhin nutzbar. Befehlszeilenoptionen haben dennoch Vorrang bei der Ausführung.

Mit dem neuen Hook „UpgradeSelect“ lassen sich Updates gezielt filtern. Der Mechanismus greift vor der Paketauswahl während des Befehls „yay -Syu“. Dadurch können bestimmte Pakete automatisch ausgeschlossen werden. Das eignet sich besonders für kürzlich geänderte AUR-Pakete.

Zusätzliche Hooks erweitern die Kontrollmöglichkeiten deutlich. „AURPreInstall“ prüft Inhalte vor dem eigentlichen Build-Prozess. „AURPostDownload“ arbeitet nach der Quellenprüfung durch makepkg. Dadurch können Anwender eigene Sicherheitskontrollen flexibel integrieren.

Darüber hinaus stellt Yay mehr Paketinformationen bereit. Dazu gehören Daten zu Betreuern und weitere Metadaten. Die Entwickler betonen jedoch einen wichtigen Punkt. Automatische Prüfungen unterstützen den Prozess, ersetzen aber keine sorgfältige Kontrolle von PKGBUILDs.

Weiterführende Details finden sich in der offiziellen Ankündigung, sowie im ChangeLog.

3 Kommentare zu „Yay 13.0 für Arch Linux: Mehr Kontrolle nach AUR-Sicherheitsvorfällen“

  1. Manfred Blankenfeld

    Ich habe heute ArchLinux Schritt für Schritt installiert. Leider lande ich nicht auf dem Desktop. Das ist meine wichtigste Frage. Grund: ich habe Alzheimer. Daher sind die Installationen früherer Zeiten vollkommen verschwunden.
    Dennoch suche ich nach Unterstützung, um schließlich doch auf dem Desktop zu landen. Hat jemand eine passende Anleitung dafür?
    Ich wäre sehr dankbar für Hilfe auf diesem Wege.
    Liebe Grüße
    von ManBla

  2. AH

    @Manfred:

    Mit der Installation im Terminal kenne ich mich nicht aus. Als ich es mal versucht habe, kam ich auch nicht auf den Desktop.

    Ich nutze Artix-Xfce-Runit. Ein Arch-Derivat ohne systemd. Außer den base-Version nutzen alle einen grafischen Installer. Damit gibt es bei den stable Versionen keine Probleme:

    https://artixlinux.org/download.php

    Ein „normales“ Arch mit grafischen Installer wäre Endeavour OS. Dazu habe ich bisher nur Positives gelesen:

    https://www.chip.de/downloads/EndeavourOS_183588437.html

    Als unkompliziert und pflegeleicht empfehle ich üblicherweise die LinuxMint Debian-Edition:

    https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Linux_Mint_Debian_Edition_7_installieren

    Ein ausgewogenes Komplettpaket, dass unabhängig von den Ubuntu-Machenschaften ist.

  3. Eric

    @Manfred:

    Für Arch Einsteiger ist entweder Garuda gut geignet, weil es soviele Wartungsskripte hat, die das Leben sehr sehr erleichtern,
    oder,
    Manjaro, weil dessen Forum das größte Wissenspotential hat.

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