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Xfce erreicht einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu Wayland und präsentiert eine erste Vorschau seines neuen Compositors xfwl4.
Die frühe Testversion stammt aus sechs Monaten Entwicklungsarbeit. Entwickler Brian Tarricone hält sie für reif genug für breitere Tests. Viele Funktionen fehlen jedoch noch. Fehler sind ebenfalls zu erwarten, da das Projekt noch am Anfang steht.
Ziel von xfwl4 ist ein vertrautes Xfce Erlebnis unter Wayland. Der Wechsel von X11 soll möglichst sanft erfolgen. Nutzer sollen ihren gewohnten Arbeitsfluss behalten. Die Vorschau dient daher vor allem Testern und frühen Unterstützern, die Probleme melden und Entwicklungen begleiten möchten.
Einige Bereiche oder Funktionen funktionieren noch nicht. Die Maus und Touchpad Einstellungen lassen sich nicht öffnen. Arbeitsflächen Einstellungen fehlen ebenfalls. Bildschirmränder sind noch nicht umgesetzt. Auch xfdesktop und das Panel zeigen Einschränkungen. Minimierte Fenster erscheinen nicht als Symbole. Das mittlere Klickmenü fehlt. Vorschaubilder im Pager gibt es nicht.
Tastenkürzel sind ebenfalls begrenzt. Normales Fensterwechseln klappt. App und Fensterwechsel fehlen jedoch. Viele Programme merken sich keine Positionen oder Arbeitsflächen. Das erschwert den Alltag, zeigt aber klar den frühen Entwicklungsstand.
Trotz dieser Lücken ist xfwl4 ein bedeutender Fortschritt. Xfce nutzte bisher konsequent X11. Ein testbarer Wayland Compositor öffnet nun den Blick auf die Zukunft des Desktops. Weitere Details stehen in Tarricones Ankündigung zum Nachlesen bereit. Die Vorabversion gibt es hier.


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