Microsoft macht WSL zu Open Source

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Microsoft hat das Windows Subsystem for Linux (WSL) offiziell als Open-Source-Projekt veröffentlicht. Der Quellcode steht ab sofort auf GitHub unter Microsoft/WSL bereit. Die Entwickler haben das Projekt dabei in mehrere eigenständige Komponenten unterteilt.

Dazu zählen Tools wie wsl.exe, wslg.exe und der zentrale WSL-Dienst. Auch Prozesse für Netzwerkfunktionen und Dateizugriffe gehören nun zur öffentlich einsehbaren Struktur. Weitere technische Infos und Einstiegshilfen bietet Microsoft unter wsl.dev.

Bereits zuvor waren einzelne Bausteine wie WSLg und der WSL2-Kernel offen zugänglich. Einige Bestandteile wie Lxcore.sys oder bestimmte Dateisystem-Treiber bleiben jedoch weiterhin proprietär.

Seit dem Start 2016 hat sich WSL stetig weiterentwickelt. Mit der aktuellen Version 2.5.7 bringt Microsoft neue Netzwerkfunktionen und besseren Proxy-Support. Jetzt können Entwickler direkt zum Code beitragen. Ungewohnt aber ein klares Zeichen für mehr Offenheit. Mehr zum Thema gibt es hier.

4 Antworten zu „Microsoft macht WSL zu Open Source“

  1. Oskar Schindler

    Warum sollte man WSL nutzen wollen?
    Das Orginal (Linux) ist besser (stabiler und schneller).

  2. Hans

    weil das Linux damit auf einer stabilen Basis läuft.

  3. THO

    und weil es Menschen gibt, die nicht über Windows herziehen. Alternativ auch die, die mit einem Windows PC arbeiten müssen.

  4. Kiesi

    Habe meine ersten Gehversuche vor ca. 2 Jahren auf einem Windowsrechner mit Hyper-V gemacht, ohne einen 2. Laptop zum probieren zu haben. War für eine erste Meinungsbildung zu Linux recht brauchbar. Da hat doch für solche Zwecke u. dgl. WSL durchaus seine Berechtigung. Hätte mir ohne diese kostenlose Probiermöglichkeit nie einen Alt-Laptop zum gefahrlosen Linuxprobieren beschafft.

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