Windows-Update liefert Patch für Dual-Boot Problem mit Grub

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Ein Windows-Update aus dem August 2024 sorgte für Probleme bei Dual-Boot-Systemen. Betroffen waren Nutzer, die Windows und Linux parallel installiert hatten. Grund dafür war ein Sicherheitsupdate gegen eine Schwachstelle im GRUB2-Bootloader (CVE-2022-2601). Diese erlaubte es Angreifern, UEFI Secure Boot zu umgehen.

Microsoft veröffentlichte daraufhin ein Update (KB5041571), das betroffene Bootloader blockieren sollte. Dabei kam es jedoch zu Fehlern in der Erkennung von Dual-Boot-Konfigurationen. In der Folge ließen sich viele Linux-Systeme nicht mehr starten. Nutzer sahen Fehlermeldungen wie „SBAT self-check failed: Security Policy Violation“.

Trotz zahlreicher Nutzerberichte und Diskussionen in Foren reagierte Microsoft erst im Mai 2025. Mit dem Patch KB5058385 wurde das Problem schließlich behoben. Das Update verbessert die Erkennung von Dual-Boot-Systemen und wendet die Sicherheitsrichtlinie gezielter an.

Microsoft empfiehlt allen Betroffenen, die aktuellen Updates zu installieren. Danach sollten Linux-Systeme wieder wie gewohnt starten. Wer weiterhin Probleme hat, kann Secure Boot im BIOS deaktivieren. Alternativ lässt sich unter Linux die SBAT-Richtlinie entfernen:

sudo mokutil --set-sbat-policy delete.

Diese Maßnahmen sollten jedoch nur als Übergangslösung genutzt werden, da sie Sicherheitsrisiken bergen.

Achtung: Alle Maßnahmen auf eigene Gefahr und unter Ausschluss jeglicher Gewähr!

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