Microsoft plant tiefgreifende Änderungen für Windows 11

Loading

Microsoft reagiert auf die wachsende Kritik an Windows 11 und plant eine klare Neuausrichtung. Nutzer sollen künftig besser verstehen, welche Anwendungen auf Daten oder Hardware zugreifen.

Kern der neuen Strategie ist ein Zustimmungsmodell, das an Smartphones erinnert. Apps und KI Funktionen müssen künftig explizit um Erlaubnis fragen, bevor sie sensible Bereiche nutzen. Diese Transparenz soll Vertrauen schaffen und die Kontrolle zurück in die Hände der Nutzer legen, wie Winfuture berichtet.

Parallel dazu arbeitet Microsoft an einer robusteren Sicherheitsarchitektur. Ein neuer Basismodus soll das System im Auslieferungszustand besser schützen und nur geprüfte Software zulassen. Damit will das Unternehmen die Zahl der fehlerhaften Updates und Sicherheitslücken reduzieren.

Die Kritik an Windows 11 bleibt dennoch laut. Viele Nutzer empfinden die KI Integration als aufdringlich und bemängeln die zunehmende Werbung im System. Auch der hohe Anteil automatisch generierten Codes sorgt für Diskussionen über die Qualität der Software.

Die geplanten Änderungen sollen ab Windows 11 Version 26H2 schrittweise erscheinen. Ob Microsoft damit das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen kann, wird sich jedoch erst in den kommenden Jahren zeigen. Wer Alternativen zu Windows 11 sucht, findet diese entweder in macOS oder in Linux. Speziell für Linux in Verbindung mit Windows 10 Support Ende sei auf diese Hinweise hingewiesen.

8 Kommentare zu „Microsoft plant tiefgreifende Änderungen für Windows 11“

  1. Uwe

    Die Gängelung geht weiter.

    Microsoft schaltet jetzt Millionen Drucker in Windows 11 ab – euren Drucker auch?

    https://www.youtube.com/watch?v=4V3EHUy-5rM

    …ohne Worte!

  2. Ruhrpott-Mann

    Leute, bevor Saulus (Microsoft) zum Paulus mutiert, mache ich euch einen persönlichen Vorschlag.
    Versucht es mal mit Portmaster: https://safing.io/ ihr werdet euch wundern, was im Hintergrund so los ist.
    Bitte, bevor ihr Portmaster installiert, die Firewall von Microsoft zu deaktivieren, weil Portmaster eine Firewall ist, aber darüber hinaus noch viel mehr.
    Und wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann SPN für anonymes Surfen hinzubuchen und gleichzeitig die Leute von Portmaster finanziell unter die Arme greifen.
    Noch einen Tipp von mir: Wenn ihr Portmaster installiert habt, bitte den Rechner neu hochfahren, dann wird auch ein Schuh daraus.
    Oder ihr macht kurzen Prozess mit dem Microsoft-Geier am Himmel und schießt ihn einfach mit einer guten Gnu/Linux-Distro ab. Fertig ist die Laube. 🙂
    Und darauf Portmaster, und ihr könnt abends wieder ruhig schlafen.
    P. S.: Es läuft auch bei mir.

  3. Rene

    Für einen regulären Nutzer ist der Quellcode nicht einsehbar, da Microsoft diesen als Geschäftsgeheimnis hütet. Der Code von Windows 11 umfasst schätzungsweise über 60 Millionen Zeilen. (google-ki)

    Damit wäre schon alles wichtige gesagt – oder ? 🙂

  4. Braunbaer Otto

    Was Microsoft schon wieder alles will. Die sind Ankündigungsweltmeister.
    Vor Jahren wollten die mal alle “Viren platt” machen. So Stand es auf den gelben und roten Karten die vor Jahren über ein großes Computermagazin von denen verteilt wurden. Viren sind immer noch im Umlauf.
    Mit jedem Update/Refresh wird der Ärger über Microsoft größer.
    Wer einmal weg ist, kommt nicht mehr wieder!

  5. Kiesi

    @Ruhrpott-Mann
    Der Tipp mit Portmaster ist sicher nützlich. Die dort erhaltenen Informationen muss man aber auch technisch deuten und bewerten können. Und genau da scheitert es bei mir und auch bei den Leuten in meinem Umfeld, die immer schon die Hände heben, wenn ich nur das Wort Linux sage.
    Schon die Webseite ist in gewisser Weise furchteinflößend. Das durchweg schwarze (für mich gruselige) Design dazu tut ein übriges, ist für mich wie “Knüppel auf den Kopp”.
    Aber naja, mal gaaanz laaangsam rantasten.

  6. AH

    > Ein neuer Basismodus soll das System im Auslieferungszustand besser schützen und nur geprüfte Software zulassen.

    “Darf” man dann nur noch Software mit spezieller Microsoft-Zertifizierung installieren?

    > Damit will das Unternehmen die Zahl der fehlerhaften Updates und Sicherheitslücken reduzieren.

    Das ergibt keinen Sinn.

    Die meisten fehlerhaften Updates und Sicherheitslücken kommen doch von Microsoft selbst und die werden sicherlich nicht ihre eigene Software blockieren.

  7. tclinux

    @Kiesi @Ruhrpott-Mann
    Ich habe Portmaster schon ca. 2 Jahre im Einsatz unter Linux Mint. Läuft im grunde Klaglos.

    Ich gebe dir Recht @Kiesi, man muss wissen schon wissen welchen Prozess ich mir grad anschauen muss, weil eine Funktion einer Webseite nicht geladen wird. Meist ist es namentlich ohnehin der Browser. Und dann schaue ich unter ‘Brave’ nach, welche Webadresse geblockt ist (roter Punkt). Wenn ich weiss es ist die, die die Nichtfunktion der Webseite betrifft kann ich sie mit rechtsklick (allow domain) zulassen. Meist funzt es dann und sie wird dann gelb oder grün markiert.
    Man kann das auch global festlegen.
    Also Ich habe es durch trial & error gelernt.
    Nutze bisher die freie Version. Evtl. spende ich mal. 🙂
    Einfach machen.

  8. Mark

    Zurzeit habe Win11 und Trixie im Dualboot. Werde aber Win11 bald komplett entfernen. Wenn ich wirklich mal was brauche, dann gibt es im Notfall Win11 in einer VM. Zurück gehe ich nicht mehr.

    Danke an Valve, die haben durch die Mitentwicklung von Proton Linux für mich jetzt endlich attraktiv gemacht haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert