Windows 10 Support Ende: Die LUG Würzburg hilft beim Umstieg auf Linux

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Am 14. Oktober 2025 endet offiziell der Support für Windows 10. Danach stellt Microsoft keine regulären Sicherheitsupdates mehr bereit. Zwar ist inzwischen angekündigt, dass es noch bis Ende 2026 eine verlängerte Updatephase geben soll, doch die Bedingungen dafür sind noch nicht voll transparent. Millionen funktionstüchtige Computer wären damit theoretisch aus dem Updatezyklus ausgeschlossen, wenn sie nicht Windows 11 fähig sind.

Besonders ärgerlich ist für viele, dass sich Windows 11 auf vielen älteren, aber leistungsfähigen Geräten nicht installieren lässt. Offiziell fehlen oft bestimmte Sicherheitsfunktionen wie TPM 2.0, obwohl die Hardware technisch dazu in der Lage wäre. Hinzu kommen Bedenken beim Datenschutz, da Microsoft den Einsatz von Onlinekonten und Cloudspeicher zunehmend erzwingt.

Als mögliche Alternative rückt das freie Betriebssystem Linux wieder stärker in den Fokus. Es läuft auf einer breiten Auswahl älterer Hardware und bietet viele moderne Benutzeroberflächen. Die meisten alltäglichen Aufgaben wie Textverarbeitung, Internet, E Mail und Medienwiedergabe lassen sich damit problemlos erledigen. Für spezielle Software oder Spiele gibt es häufig Lösungen, etwa durch Kompatibilitätsschichten oder virtuelle Maschinen.

Wer den Umstieg in Erwägung zieht, sollte sich zunächst einen Überblick über die verschiedenen Linux Varianten verschaffen. Mittels dem Web-Tool DistroChooser können Interessierte in wenigen Minuten herausfinden, welche Version am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Mit DistroSea lassen sich viele dieser Systeme sogar direkt im Browser ausprobieren, ohne Änderungen am eigenen Rechner vorzunehmen.

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So markiert das Ende von Windows 10 für viele keinen Stillstand, sondern den Beginn einer neuen Möglichkeit. Linux bietet eine stabile, sichere und datenschutzfreundliche Option, um vorhandene Computer sinnvoll weiter zu nutzen, unabhängig von Konzernvorgaben und Produktzyklen.

Eine Antwort zu „Windows 10 Support Ende: Die LUG Würzburg hilft beim Umstieg auf Linux“

  1. AH

    Für Windows-Anwendungen scheint das hier empfohlene Winboat eine tolle Entwicklung zu sein:

    https://fosstopia.de/windows-11-zwang-online-konten/#comment-64845

    Gegen das riesengroße Win11-Startmenü hilft dieses Tool:

    https://openshellmenu.com/features

    Und als einfachsten Linux-Einstieg für Windows-Nutzer wird oft LinuxMint mit dem Cinnamon-Desktop genannt, was 2015 auch mein Einstieg war und ich voll bestätigen kann.

    Am besten die deutsche Version von https://www.linuxmintusers.de die auch ein gutes Forum haben.

    Besonders auf LinuxMint und Cinnamon hat sich https://www.linuxguides.de fokussiert: Sowohl die Seite, als auch deren Forum und der YouTube-Kanal sind sehr hilfreich.

    Da das reguläre LinuxMint auf Ubuntu basiert, empfehle ich die LinuxMint Debian-Edition (bzgl. Cinnamon und den Hilfen dazu kein Unterschied). Deren Installation ist zwar leicht anspruchsvoller, dafür ist sie aber pflegeleichter, da es nur alle zwei Jahre eine neue Version gibt (gerade erst gestern), während man das “normale” LinuxMint alle sechs Monate auf eine neue Version aktualisieren muss, um den aktuellen Cinnamon-Desktop und anderes zu bekommen.

    Der größte Vorteil von LMDE ist aber, dass man dann nichts mit den Machenschaften von Canonical zu tun hat: Dazu kann man überall was finden. – Für mich sind die das Microsoft unter den Linux-Anbietern.

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