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Mit Plasma 6.7 rückt ein lange vorbereitetes Projekt ins Rampenlicht. Union soll das neue Herzstück für Oberflächenstil und Themen in KDE werden. Die Entwickler haben in den vergangenen Monaten große Fortschritte erzielt und bereiten nun die erste Veröffentlichung vor.
Union setzt künftig auf CSS als Eingabeformat. Das alte SVG‑System war für Designer oft mühsam und bot nur begrenzte Möglichkeiten. CSS erlaubt klarere Regeln und flexiblere Gestaltung. Damit Union CSS verarbeiten kann, entstand eine eigene Bibliothek, die Rust und C++ verbindet. So lassen sich Stile nun deutlich präziser definieren.
Auf dieser Basis entstand eine neue Umsetzung des Breeze Designs. Die Entwickler vergleichen verschiedene Breeze Varianten und gleichen Unterschiede aus. Union kann sogar je nach Platzangebot zwischen unterschiedlichen Spinbox Varianten wechseln. Dadurch wirkt die Oberfläche stimmiger und passt sich besser an verschiedene Situationen an.
Die Integration in Plasma schreitet gut voran. Viele Anwendungen laufen bereits mit Union und zeigen kaum erkennbare Unterschiede zum bisherigen Stil. Mit Plasma 6.7 soll Union für alle verfügbar werden. Ob es direkt aktiviert wird, steht noch nicht fest. Testen lässt es sich aber auf jeden Fall.
Nach der Veröffentlichung wollen die Entwickler Union weiter ausbauen. Dazu gehören ein vollständiger Qt Widgets Stil, mehr CSS Funktionen und neue Möglichkeiten für Panels und Popups. Ziel ist ein flexibles System, das Designern mehr Freiheit gibt und KDE langfristig vereinheitlicht.
Weiterführende Informatioenn zum aktuellen Stand von Union und Impressionen gibt es hier.


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