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Ubuntu MATE hat kein eigenes Installationsabbild für Ubuntu 26.04 veröffentlicht. Die Desktop Variante wird jedoch fortgeführt und bleibt vollständig nutzbar.
Hintergrund ist ein größerer Wechsel im Projekt. Gründer Martin Wimpress zog sich im Frühjahr zurück. Nach zwölf Jahren fehlte ihm Zeit und Energie für die Leitung und Fortführung des Projekts. Seitdem übernimmt ein neues Team die Betreuung. Dazu gehören Paketpflege, Fehlerkorrekturen und die Koordination kommender Veröffentlichungen. Der Übergang zeigt nun erste Folgen.
Das auffälligste Ergebnis ist das fehlende 26.04 Installationsabbild. Die MATE Pakete sind dennoch im aktuellen Ubuntu Release enthalten. Nutzer können den Desktop jederzeit nachinstallieren. Der Befehl “sudo apt install ubuntu mate desktop” richtet die gewohnte Umgebung ein. Das funktioniert vermutlich am Besten auf einem frischen Ubuntu Server System. Eine vorherige GNOME Installation ist nicht nötig.
Auch Upgrades bleiben möglich. Nutzer von Ubuntu MATE 25.10 können direkt auf Ubuntu 26.04 LTS wechseln. Wer noch Ubuntu MATE 24.04 LTS nutzt, muss warten. Der direkte Sprung wird erst nach dem Pointrelease 26.04.1 freigeschaltet. Dieses erscheint voraussichtlich Anfang August. Bis dahin bleibt der reguläre Upgradepfad geschlossen.
Viele fragen sich nun, wie es mit dem Projekt weitergeht. Laut dem Beitrag auf Ubuntus Discourse Plattform ist Ubuntu MATE nicht gefährdet. Ein neues Entwicklerteam kümmert sich um die Zukunft. Dazu gehören Fehlerbehebungen, Paketpflege und neue Funktionen. Ein mögliches Ziel ist Ubuntu MATE 26.10, das im Oktober 2026 erscheinen soll.
Ein späteres 26.04.x Installationsabbild wird es jedoch kaum geben. Ohne Basis ISO lässt sich kein Punktrelease erstellen. Nutzer, die Ubuntu 26.04 LTS mit MATE nutzen möchten, müssen den Desktop daher manuell installieren oder zunächst Ubuntu Mate 25.10 installieren und dann das Upgrade machen. Weitere Details finden sich im Beitrag auf Ubuntus Discourse Plattform.


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