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Canonical stellt mit Ubuntu Core 26 eine neue Version für vernetzte Geräte vor. Die Veröffentlichung richtet sich an IoT Systeme, industrielle Anlagen und kompakte Edge Hardware. Die Basis bildet Ubuntu 26.04 LTS und verspricht viele Jahre Sicherheit.
Ein großer Schwerpunkt liegt auf deutlich kleineren Aktualisierungen. Das neue Snap Delta Format reduziert viele Downloads spürbar. Auch Core Base Snap Updates schrumpfen stark und sparen damit Bandbreite. Installationen laufen nun über ein initramfs System, was Zeit spart und unnötige Neustarts vermeidet.
Ubuntu Core 26 nutzt ein neues Chisel Bausystem für seine Basispakete. Dadurch lassen sich Dateien besser zurückverfolgen und Abhängigkeiten klarer prüfen. Canonical spricht von einer schlankeren Basis und schnelleren Sicherheitsanalysen. Das System wird damit robuster und leichter wartbar.
Im Bereich Sicherheit gibt es weitere Neuerungen. OP-TEE sorgt für geschützte Schlüssel auf ARM Geräten. Verschlüsselungen lassen sich nun direkt über sichere Umgebungen verwalten. Livepatch erreicht erstmals ARM64 Geräte und schließt kritische Lücken ohne Neustart. AMD64 Systeme profitieren ebenfalls von erweiterten Livepatch Optionen.
Für grafische Geräte bringt Ubuntu Frame neue Möglichkeiten. Mehrere Anwendungen können nun gemeinsam auf einem Display laufen. Eine neue Schnittstelle verbessert die Grafikleistung und erleichtert die Integration. Zudem lassen sich Logs und Metriken direkt an zentrale Observability Systeme senden. Snapcraft erweitert seine Unterstützung für Komponenten und erlaubt flexible Pakete ohne größere Grundinstallation.
Für weiterführende Informationen wird in gepflegter Manier auf den offiziellen Artikel im Ubuntu Blog verwiesen.


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