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Mit Ubuntu 25.10 plant Canonical erstmals die Integration von TPM-gestützter Festplattenverschlüsselung. Nutzer sollen damit die Sicherheit ihres Systems mithilfe des Trusted Platform Module 2.0 deutlich erhöhen können.
Schon seit zwei Jahren arbeiten Ubuntu-Entwickler an dieser Funktion. Ziel ist es, die vollständige Verschlüsselung der Festplatte direkt an die Hardware des Geräts zu koppeln. Der Fokus liegt dabei auf einer möglichst nahtlosen Integration in den grafischen Ubuntu-Installer.
Laut Canonical-Ingenieur Didier Roche ist die Umsetzung nun weit fortgeschritten. In einem Beitrag auf Ubuntu Discourse zeigt er den aktuellen Entwicklungsstand. Die neue Funktion soll in Ubuntu 25.10 zunächst als experimentell gelten.

Für den Alltagseinsatz ist die TPM-Funktion also noch nicht vorgesehen. Sie dient in dieser Phase vor allem als Testfeld für Entwickler und sicherheitsbewusste Nutzer. Das Feedback daraus soll dann in die Planung für Ubuntu 26.04 LTS einfließen.
Weitere Details zur geplanten Verschlüsselung finden Interessierte direkt auf Ubuntu Discourse. Dort veröffentlicht Canonical regelmäßig Fortschrittsberichte und technische Hintergründe.


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