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Canonical und das Fedora Projekt haben ihre kommenden Linux-Versionen als Beta veröffentlicht. Ubuntu 25.10 trägt den Codenamen Questing Quokka, Fedora erscheint als Version 43. Beide Systeme setzen auf Linux 6.17 und bringen viele neue Funktionen mit.
Ubuntu 25.10 setzt auf GNOME 49 als Desktopumgebung. Die Sitzung läuft nun ausschließlich mit Wayland. Neu ist auch die Integration von sudo-rs als Standard für Administrationsrechte. Außerdem wird Dracut künftig für die Initialisierung genutzt.

Als neuer NTP-Client kommt Chrony zum Einsatz. Für bessere Sicherheit sorgt die Integration von TPM-gestützter Wiederherstellung bei Festplattenverschlüsselung. Die neuen Anwendungen Loupe und Ptyxis ersetzen Eye of GNOME und GNOME Terminal.
Eine weitere Neuerung ist Ubuntu Insights, das Ubuntu Report ablöst. Es erlaubt eine genauere Kontrolle über freigegebene Systemdaten. Die Teilnahme bleibt freiwillig und erfolgt nur nach Zustimmung. Alte Zustimmungen werden nicht übernommen.
Auch Fedora 43 zeigt sich modernisiert und ambitioniert. Neben GNOME 49 für die Workstation kommt KDE Plasma 6.4 in der KDE-Edition. Der neue Anaconda Web Installer ist jetzt Standard für viele Varianten. GNOME läuft ebenfalls nur noch mit Wayland.

Fedora 43 bringt außerdem den Paketmanager DNF 5, bessere Emoji-Schriftarten und Unterstützung für neue Programmiersprachen. Die neue Version soll Ende Oktober oder Anfang November erscheinen. Bis dahin können Nutzer die Beta testen.
Beide Betas bieten eine Vorschau auf die nächste Generation der jeweiligen Distro. Sie sind jedoch noch nicht für produktive Systeme geeignet. Die finalen Versionen werden im Herbst veröffentlicht. Die Beta von Fedora 43 gibt es hier und die Beta von Ubuntu 25.10 gibt es hier.


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