Thunderbird bündelt neue Onlinedienste unter Thundermail

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Thunderbird ordnet seine geplanten Zusatzdienste grundlegend neu. Künftig werden sämtliche Angebote unter Thundermail zusammengeführt. Damit soll die Abgrenzung zum bekannten Mail-Client deutlicher werden.

Bisher liefen die geplanten Dienste unter Thunderbird Pro. Die Entwickler ändern diesen Namen aufgrund direkter Nutzerrückmeldungen. Thundermail bezeichnet künftig nicht mehr nur den Maildienst. Der Begriff umfasst dann das gesamte zusätzliche Serviceangebot.

Bereits im Juli soll die Weboberfläche erstmals erscheinen. Geplant ist zunächst eine frühe Alphaversion für Testzwecke. Interessierte Nutzer können Funktionen ausprobieren und Rückmeldungen liefern. Diese Erfahrungen sollen direkt in die Entwicklung einfließen.

Auch technisch stehen mehrere wichtige Verbesserungen auf dem Programm. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung soll zusätzliche Sicherheit für Konten bieten. Neue Nutzer erhalten außerdem einen verständlicheren Einstieg. DNSSEC/DANE sollen künftig ebenfalls unterstützt werden.

Weitere Arbeiten betreffen Zuverlässigkeit und automatische Erkennungssysteme. Mailserver sollen zuverlässiger erkannt und korrekt eingerichtet werden. Gleichzeitig möchten die Entwickler die Spamfilter deutlich verbessern. Damit soll Thundermail im Alltag stabiler und sicherer funktionieren.

Nach Abschluss der Betaphase folgt der öffentliche Start. Dann plant das Team verschiedene Preisstufen für Thundermail. Details zu Kosten und Leistungsumfang stehen noch aus. Weiterführende Informationen finden sich im Thunderbird Blog.

2 Kommentare zu „Thunderbird bündelt neue Onlinedienste unter Thundermail“

  1. Uwe

    Zur info
    Off Topic weil wichtig

    “De-facto-Abschaf­fung des Infor­ma­ti­ons­f­rei­heits­ge­setzes”

    NGOs, Vereine und Medien schlagen Alarm: Die geplanten Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz könnten den Zugang zu wichtigen Regierungsinfos erschweren.

    Die Koalition von Union und SPD will das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) ändern. Das Gesetz, das den Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen der Bundesbehörden regelt, könnte erheblich geschwächt werden. Dagegen regt sich Widerstand. ….

    der ganze Text hier

    https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ifg-informationsfreiheit-aenderung-kritik-djv-fragdenstaat-buergerrechte-transparenz

  2. Chris

    Auch wenn es keinen direkten Bezug zum Artikel hat, danke dir für die Info.
    Hatte davon bisher noch nichts gelesen, wundert mich aber nicht wenn man sich weitere geplante und beschlossene Gesetzgebungen durchliest.

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