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Mozilla hat eine neue Version von Thunderbird veröffentlicht. Die beliebte Anwendung steht nun als Ausgabe 145 bereit und bringt einige wichtige Neuerungen für den täglichen Einsatz. Viele Änderungen betreffen die technische Basis, doch auch sichtbare Verbesserungen sind dabei.
Eine zentrale Neuerung betrifft die Anbindung an Exchange Systeme. Thunderbird kann nun direkt mit Exchange Web Services arbeiten. Nutzer verbinden sich damit deutlich einfacher mit internen Mailservern. Eine zusätzliche Erweiterung ist nicht mehr nötig und die Einrichtung erfolgt bequem über den Account Hub.
Der Schutz der eigenen Daten rückt ebenfalls stärker in den Fokus. Die Anwendung unterstützt nun DNS over HTTPS und verschlüsselt damit alle Anfragen an Namensdienste. Dies erschwert das Auslesen oder Verändern des Datenverkehrs durch Dritte. Gleichzeitig wurde die Bedienung des Account Hub erweitert und verbessert.
Das Team hat zudem viele Fehler beseitigt. Dazu gehören Probleme bei der Anmeldung an Exchange Diensten sowie kleinere Fehler in den Adressbüchern. Wichtig ist auch das Ende der Unterstützung für ältere Systeme. Thunderbird wird nicht länger für 32-Bit Linux ausgeliefert und orientiert sich damit an aktuellen Plattformen.
Einige sichtbare Veränderungen runden die Veröffentlichung ab. Die Bezeichnung Spam ersetzt nun den Begriff Junk im gesamten Programm. Auch die bisherige Skype Anbindung entfällt. Weitere Anpassungen kümmern sich um den Umgang mit Meldungen, um die Arbeit mit Anhängen und um ein besseres Verhalten des Kalenders.
Neue IMAP Konten erhalten nun korrekt angelegte Ordner für Postausgang und Spam. Auch die Anmeldung bei einigen Yahoo Diensten funktioniert wieder zuverlässig. Wer Thunderbird nutzt, sollte die neue Version zeitnah installieren, sobald sie zum Update angeboten wird. Sie bringt viele kleine Verbesserungen, die den Alltag spürbar erleichtern.
Die offizielle Ankündigung findet sich hier.


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