Threema nach DDoS-Angriffen zeitweise nicht erreichbar

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Threema wurde von einer größeren DDoS-Angriffswelle getroffen. Dadurch kam es zeitweise zu Ausfällen und kurzen Unterbrechungen.

Die Angriffe begannen am Dienstagabend (11.8.) und dauerten Mittwoch an. Besonders betroffen war Threema am Dienstagabend. Danach folgten am Mittwoch weitere kürzere Unterbrechungen.

Die Angreifer veränderten ihre Methoden während der Attacken laufend. Dadurch musste Threema seine Schutzmaßnahmen immer wieder anpassen. Ob Threema selbst das einzige Angriffsziel war, bleibt laut indes unklar.

Bei DDoS-Angriffen geht es grundsätzlich um die Verfügbarkeit. Dabei wird ein Dienst mit ungewöhnlich vielen Anfragen überlastet. Ein solcher Angriff ermöglicht laut Threema keinen direkten Zugriff auf Nutzerdaten.

Threema hat deshalb zusätzliche Schutzmaßnahmen eingerichtet. Ein spezialisierter DDoS-Schutz filtert den Angriffsdatenverkehr künftig bereits vor der eigenen Infrastruktur. Dieser Schutz ist inzwischen produktiv aktiv.

Nutzer von Threema OnPrem waren nicht betroffen. Diese Variante läuft auf eigener Infrastruktur der jeweiligen Organisation. Zusätzlich soll die Statusseite künftig eine Incident-Historie und einen RSS-Feed erhalten. Weiterführende Informationen finden sich im Threema-Blog.

DDoS-Angriffe lassen sich nicht immer vollständig verhindern. Entscheidend ist deshalb, wie schnell ein Anbieter reagieren kann. Die zusätzlichen Schutzmaßnahmen dürften Threema künftig mehr Stabilität geben.

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