Schwere iOS‑Lücke machte Signal Messenger anfällig

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Apple liefert ein wichtiges Update für iPhones und iPads aus. Die neuen Versionen iOS 26.4.2 und iOS 18.7.8 schließen eine Sicherheitslücke, die das Auslesen gelöschter Signal‑Nachrichten ermöglichte. Der Fehler sorgte für Aufsehen, weil Nachrichten länger als vorgesehen in einer internen Datenbank blieben und so von Ermittlern ausgelesen werden konnten.

Der Vorfall wurde bekannt, nachdem das FBI in einem Verfahren entfernte Mitteilungen wiederhergestellt hatte. Dafür war ein direkter Zugriff auf das Gerät nötig, doch der Vorgang funktionierte sogar nach der Deinstallation der Signal App bevor die Ermittler Zugriff hatten. Datenschützer reagierten empört und Signal forderte Apple öffentlich zum Handeln auf. Apple erklärt nun, dass ein fehlerhaftes Logging verantwortlich war und künftig eine verbesserte Datenbereinigung greift. Das Support Dokument findet sich hier.

Link zum X Post.

Parallel dazu sorgt ein weiterer Fall für Schlagzeilen. Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner wurde Opfer einer Phishing‑Attacke im Messenger Signal. Die Täter gaben sich als Support aus und versuchten, Zugangsdaten zu erlangen. Sicherheitsbehörden hatten bereits vor dieser Masche gewarnt, die sich gezielt gegen Personen mit hoher Verantwortung richtet. Weitere Sicherheitstipps in der Sache gibt es beim BSI.

Laut Berichten stammen die Angreifer angeblich aus Russland und nutzen täuschend echte Nachrichten, um Vertrauen zu gewinnen. In Deutschland sollen bereits mehrere hundert Personen betroffen sein. Die Behörden raten zu besonderer Vorsicht bei unerwarteten Kontaktversuchen.

Die Updates für iOS und iPad OS stehen ab sofort bereit und sollten schnell installiert werden. Apple betont, dass die Schwachstelle vollständig behoben ist und ältere Geräte ebenfalls versorgt werden. Nutzer können damit wieder auf eine sichere Nachrichtenverwaltung vertrauen.

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