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Red Hat hat das Open-Source-Projekt asago vorgestellt. Es soll KI-Richtlinien automatisch in sichere Produktionsumgebungen übertragen.
Der Name steht für AI Safety And Governance Orchestration. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Compliance zu vereinfachen. Statt einzelner Werkzeuge entsteht ein durchgängiger Prozess mit nachvollziehbaren Entscheidungen.
Asago analysiert zunächst unternehmensinterne Richtlinien und ordnet sie bekannten Sicherheitsstandards zu. Dazu gehören unter anderem das NIST AI Risk Management Framework, die OWASP LLM Top 10 sowie der EU AI Act. Anschließend erstellt die Plattform passende Testszenarien und schlägt geeignete Schutzmaßnahmen vor.
Im nächsten Schritt erzeugt das Projekt einsatzbereite Konfigurationen für Produktionsumgebungen. Unterstützt werden unter anderem Kubernetes, Terraform und Ansible. Jeder einzelne Arbeitsschritt wird dokumentiert und bleibt später vollständig nachvollziehbar.
Red Hat sieht darin eine wichtige Grundlage für den sicheren Betrieb autonomer KI-Systeme. Gerade bei dauerhaft laufenden KI-Agenten sollen klare Leitplanken Risiken frühzeitig begrenzen und den Betrieb transparenter machen.
Asago steht unter der Apache-2.0-Lizenz und befindet sich derzeit im Projektaufbau. Neben Red Hat beteiligen sich unter anderem IBM Research, Microsoft, NVIDIA, Brave Software sowie das Alan Turing Institute. Entwickler und Interessierte können sich bereits an der weiteren Entwicklung beteiligen.
Mit asago konzentriert sich Red Hat auf einen Bereich, der oft unterschätzt wird. Je stärker KI in Unternehmen Einzug hält, desto wichtiger werden transparente Regeln und nachvollziehbare Sicherheitsmechanismen statt reiner Modellleistung.


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