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Proton plant für das kommende Jahr eine breite Modernisierung seines gesamten Ökosystems. Der Anbieter will seine Dienste enger verzahnen und gleichzeitig viele Funktionen verbessern, die Nutzer schon lange erwarten. Im Mittelpunkt stehen mehr Geschwindigkeit, bessere Organisation und ein stärker integriertes Gesamtpaket.
Bei Proton Mail rückt die Ordnung im Postfach in den Fokus. Die neue Kategorienansicht sortiert Nachrichten automatisch in passende Bereiche, was die Suche deutlich erleichtert. Auch Gmail‑Konten lassen sich bald direkt aus Proton Mail nutzen und die mobile App erhält eine leistungsfähige Volltextsuche.
Proton Calendar wird komplett neu entwickelt und bekommt einen modernen Unterbau. Ein Offline Modus gehört zu den wichtigsten Neuerungen. Zudem kommen Terminbuchungen und die Möglichkeit, den Kalender unter Android als Standard festzulegen. Proton beschreibt dies als „a modern, secure experience that includes long-awaited capabilities like offline mode“ .
Proton VPN erhält eine neue WireGuard‑Basis, die Verbindungen stabiler und zensurresistenter machen soll. Ein Beta Test für alle wichtigen Plattformen steht bevor. Die Linux App bekommt ein überarbeitetes Design und erstmals Unterstützung für das Stealth Protokoll, das VPN Verkehr besser verschleiert.
Proton Pass wird beim automatischen Ausfüllen präziser und erkennt künftig auch komplexe Login Felder. URL Abgleiche erleichtern die Auswahl der passenden Einträge. SSH Schlüssel lassen sich bald ohne manuelle Synchronisierung auf neuen Geräten nutzen, was vor allem Entwicklern entgegenkommt.
Proton Drive konzentriert sich auf mehr Tempo und bessere Apps. Uploads und Downloads wurden bereits deutlich beschleunigt und weitere Optimierungen folgen. Eine Linux App ist in Arbeit und macOS erhält eine Synchronisation für Ordner und Dokumente.
Auch Proton Sheets und Proton Docs werden ausgebaut. Neue Werkzeuge für Zusammenarbeit und Struktur sollen den Umstieg von Big Tech erleichtern. Ein gemeinsamer Speicherbereich für Teams und Familien ist ebenfalls geplant.
Lumo AI, der private Assistent von Proton, bekommt mehr Leistung und neue Funktionen. Eine Desktop App ist in Entwicklung und eine API soll die Integration in andere Plattformen ermöglichen. Proton betont dabei erneut den Fokus auf Datenschutz und eine Nutzung ohne Datenweitergabe.
Weiterführende Informationen finden sich im offiziellen Drehbuch von Proton.


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