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Proton arbeitet an einer neuen Grundlage für seinen Service Proton Drive. Die Entwickler haben Drive technisch neu aufgebaut und damit die Basis für schnellere Apps und neue Plattformen geschaffen. Diese Modernisierung ebnet nach aktueller Ankündigung nun auch den Weg für den kommenden Linux Client.
Im Zentrum steht ein gemeinsamer Kern für alle Proton Drive Anwendungen. Dieser neue Unterbau sorgt für deutlich höhere Geschwindigkeiten beim Laden und Speichern von Dateien. Konkret heißt es: “We rebuilt Proton Drive around a stronger technical foundation: a single, shared engine that unifies all our cloud storage apps across platforms.” Uploads laufen nun spürbar schneller und Downloads reagieren flotter auf Abrufe.
Auch die Fotoansicht profitiert von der Überarbeitung. Bilder erscheinen schneller und große Sammlungen lassen sich flüssiger durchblättern. Die neue Technik verbessert zudem die Verschlüsselung. Neue Dateien werden bis zu viermal schneller geschützt. Das spart Energie und reduziert die Wärmeentwicklung auf mobilen Geräten.
Der neue Drive Kern erleichtert außerdem die Integration mit anderen Proton Diensten. Erste Beispiele zeigen sich bereits in der Zusammenarbeit mit Lumo. Entwickler erhalten zudem einen Einblick in das neue SDK. Es steht als Vorschau bereit und soll langfristig externe Werkzeuge besser einbinden.
Der wichtigste Ausblick betrifft jedoch Linux. Proton bestätigt, dass ein nativer Linux Client aktiv entwickelt wird. Er entsteht direkt auf Basis des neuen SDK und soll die gleiche Leistung wie die anderen Plattformen bieten. Die Community hat lange darauf gewartet und bekommt nun ein klares Signal.
Proton lädt Nutzer ein, Feedback zu geben und die Entwicklung zu begleiten. Die kommenden Monate dürften spannend werden, denn der neue Unterbau macht deutlich, dass Proton Drive auf allen Plattformen zusammenwächst. Wer sich Proton Drive näher ansehen möchte, hier entlang.


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