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Proton Drive lässt sich jetzt auch per Kommandozeile nutzen. Die neue CLI richtet sich besonders an Unternehmen mit automatisierten Dateiabläufen.
Proton Drive CLI unterstützt Linux, macOS und Windows. Dateien lassen sich damit automatisiert hochladen, herunterladen und organisieren. Auch Freigaben können über Skripte gesteuert werden. Dadurch lässt sich Proton Drive direkt in bestehende Arbeitsabläufe integrieren.
Interessant wird das besonders bei regelmäßigen Backups. Unternehmen können beispielsweise nächtliche Sicherungen automatisch ausführen lassen. Dabei werden neue und veränderte Dateien in verschlüsselten Speicher übertragen. Auch Build-Dateien oder Veröffentlichungen lassen sich automatisch hochladen.
Ein weiterer Anwendungsfall betrifft Zugriffsrechte und Freigaben. Mitarbeiter oder externe Partner können gezielt Zugriff erhalten. Nach Abschluss eines Projekts lässt sich dieser Zugriff wieder automatisiert entziehen. Das kann besonders bei Beratungen, Kanzleien oder Agenturen hilfreich sein.
Proton nennt außerdem zahlreiche Branchen mit sensiblen Daten. Dazu gehören Rechtsberatung, Buchhaltung, Gesundheitswesen und Sicherheitsunternehmen. Auch Journalisten, NGOs und Menschenrechtsorganisationen sollen profitieren. Gerade dort können automatisierte Backups manuelle Fehler und vergessene Sicherungen vermeiden.
Proton Drive setzt dabei auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nach Angaben des Unternehmens können ausschließlich autorisierte Personen auf gespeicherte Inhalte zugreifen. Proton selbst soll keinen Zugriff auf die Inhalte besitzen. Zusätzlich verweist Proton auf ISO 27001 und SOC 2 Type II. Weiterführende Informationen finden sich hier und der Download findet sich hier. Alternativ kann man auch auf GitHub vorbeischauen.
Die CLI macht Proton Drive deutlich interessanter für automatisierte Abläufe. Besonders spannend ist die Verbindung aus Verschlüsselung und klassischen Skripten. Entscheidend dürfte nun sein, wie gut sich das Angebot in echte Unternehmensprozesse integrieren lässt.


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