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IBM und Red Hat starten mit Project Lightwell eine große Sicherheitsinitiative. Das Vorhaben soll offene Software besser schützen und Unternehmen verlässliche Updates liefern.
Im Zentrum steht ein vertrauenswürdiges Clearinghouse, das sensible Sicherheitsmeldungen bündelt. Firmen können dort entdeckte Schwachstellen einreichen. IBM prüft gemeldete Fehler mit KI Unterstützung und erstellt geprüfte Korrekturen. Diese Patches decken nicht nur Red Hat Produkte ab. Auch unabhängige Bibliotheken, KI Frameworks und Datenplattformen profitieren davon.
IBM setzt dabei auf ein großes Entwicklerteam. Rund 20.000 Ingenieure arbeiten an Analysen, Upstream Pflege und sicheren Updates. Die Kombination aus Fachwissen und KI soll Schwachstellen schneller sichtbar machen. IBM sieht diese technische Stärke als wichtigen Vorteil im Wettbewerb.
Die Initiative reagiert auf wachsende Sicherheitsprobleme. Ein Bericht von Red Hat zeigte, dass 97% der Unternehmen im letzten Jahr Sicherheitsvorfälle erlebten. Viele nutzen weiterhin Software mit bekannten Lücken. Red Hat und die OpenSSF arbeiten zudem an Vorgaben für den EU Cyber Resilience Act. Dieser soll die Lieferketten offener Software besser schützen.
Für den Start kooperieren IBM und Red Hat mit großen Finanzhäusern. Dazu gehören Bank of America, Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Mastercard, Visa und Wells Fargo. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, das Modell für viele Branchen zu verbessern.
Project Lightwell gilt als strategischer Schritt für die Zukunft offener Software. IBM nutzt eigene Erfahrungen aus Projekten wie Glasswing und Trust Access for Cyber. Unternehmen können das Clearinghouse über kommerzielle Abos einbinden und geprüfte Updates direkt in ihre Lieferketten übernehmen.
Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen IBM Ankündigung.


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