Pop!_OS 24.04 LTS: System76 ermöglicht Upgrade von 22.04 LTS

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System76 hat das lang erwartete Upgrade von Pop!_OS 22.04 LTS auf die neue Version 24.04 LTS freigegeben. Nutzer erhalten nun eine Benachrichtigung und können den Wechsel direkt über die Einstellungen starten. Persönliche Dateien bleiben dabei erhalten und auch viele bestehende Einstellungen werden übernommen.

Der größte Wandel zeigt sich auf dem Desktop. Die bisherige GNOME Oberfläche weicht dem neuen COSMIC Desktop, der vollständig in Rust entwickelt wurde. COSMIC setzt auf ein flexibles Kachelkonzept, das sich per Maus oder Tastatur steuern lässt. Fenster können gruppiert, verschoben oder in festen Bereichen platziert werden. Arbeitsflächen lassen sich horizontal oder vertikal anordnen und bleiben nach einem Neustart unverändert bestehen.

Auch die Nutzung mehrerer Bildschirme wurde verbessert. Pop!_OS passt die Skalierung automatisch an die Pixeldichte an und merkt sich frühere Konfigurationen. Wird ein Monitor entfernt, wandern die offenen Fenster automatisch auf eine neue Arbeitsfläche. Nutzer können zudem Leisten und Dock frei positionieren und mit Applets erweitern. Farben und Akzente lassen sich direkt in den Einstellungen anpassen.

Mit dem Upgrade zieht eine ganze Reihe neuer COSMIC Anwendungen ein. Dazu gehören ein Dateimanager, ein Terminal, ein Editor, ein Medienplayer, ein Screenshot Werkzeug und ein eigener App Store. Während des Umstiegs wird die alte GNOME Umgebung vollständig ersetzt. PPA Quellen werden entfernt, um Fehler zu vermeiden, und manche Programme müssen danach neu installiert werden.

Upgrade durchführen

Vor dem Upgrade sollte eine Datensicherung durchgeführt werden. Anschließend sollten unter Pop!_OS 22.04 LTS alle verfügbaren Aktualisierungen eingespielt und das System ggf. durchgestartet werden. Ist das alles erledigt, kann das Upgrade wie folgt durchgeführt werden:

Einstellungen -> OS Upgrade & Recovery -> Upgrade (bei dem Hinweis oben Pop!_OS 24.04 ist verfügbar)

Der Wechsel verläuft laut ersten Berichten sehr zuverlässig und dauert meist weniger als eine halbe Stunde. Viele Nutzer dürften den Schritt wagen, da Pop!_OS 24.04 LTS eine moderne und deutlich flexiblere Arbeitsumgebung bietet. Vor dem Upgrade sollte sicherheitshalber ein vollständiges Backup bzw. eine vollständige Datensicherung durchgeführt werden um im unerwarteten Fehlerfall nicht noch einen Datenverlust zu erleiden.

Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen Ankündigung von System76.

2 Kommentare zu „Pop!_OS 24.04 LTS: System76 ermöglicht Upgrade von 22.04 LTS“

  1. Linuxkumpel

    Ich nutze Pop!_OS 24.04 LTS schon einige Zeit. Es ist eine Umstellung. Wer viele Gnome-Erweiterungen installiert hat, die sind erstmal weg. Cosmic bietet eigene an. Einiges gibt es noch nicht z.B. Konten, Kalender.

  2. AH

    Ich habe mir heute die aktuelle Version geladen und mit angesehen.

    Zuerst was ich einem Bekannten zum Livesystem geschrieben habe:

    Es bootet auch in der VM, was aber ewig gedauert hat: Ich hatte es gestartet, bevor ich diese PN begann und es ist gerade erst fertig geworden: Statt Sekunden (gefühlt) Minuten!

    Nicht nur “gefühlt”:

    Ich dachte, es läge vielleicht daran, dass ich nur das ISO gebootet habe, als ohne virtuelles Laufwerk, auf dem es installiert werden kann, also habe ich es dann mit Laufwerk gebootet und dabei die Zeit im Blick behalten (das ISO hatte ich sogar in die RAM-Disk kopiert, also besser geht es gar nicht):

    erst nach 20 Sek. erscheint der Splash

    mit Esc lasse ich mit die Textausgabe anzeigen, um zu sehen ob da was hängen bleibt

    das läuft aber unauffällig durch: fast eine ganze Minute lang

    dann wieder der Schirm schwarz

    20 Sek. später dunkelgrau

    irgendwann dann wieder schwarz

    dann nochmal dunkelgrau

    und erst nach insgesamt 2 Minuten wird das Hintergrundbild angezeigt: Nur das Hintergrundbild

    erst 20 Sek. später erscheint der Installer, indem ich alles folgende auf deutsch stelle (trotzdem bleibt alles auf Englisch)

    und als ich dann aufs unten quasi versteckte (jedenfalls sehr unschrinbare) try klicke, um zum eigentlichen Livesystem zu kommen, waren schon die drei Minuten voll

    Das Livesystem war dann auch noch Englisch, soweit ich das gesehen habe: da sich schon während der Aktion das nächste Gewitter näherte, habe ich die VM angeschossen, um den PC endlich runterfahren zu können und den Stecker zu ziehen.

    Also einen guten Ersteindruck mach es nicht, sondern wirkt eher noch schlechter als Ubuntu-Derivate sowieso schon gewohnt.

    —–

    Hier mein ungefilterter Eindruck, was ich dem Bekannten dann gleich nach der Installation dazu geschrieben habe:

    WAS FÜR EIN SCHROTT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Der Installer ist totaler Mist, das GUI ist totaler Mist, selbst das Terminal ist totaler Mist!

    Nachdem ich vom Livesystem aus mich durch den Installer gekämpft habe und es endlich installiert wurde (mit viel zu hoher CPU-Last: noch schrottiger als der uralte Ubiquiti!) kam ich nicht mal wieder ins Livesystem zurück, um per “Laufwerke” (gnome-disks) der Partition einen Namen zu geben.

    Beim Reboot gab es trotz Artix und Zorin auf der SSD kein Bootmenü und ich musste nochmal Sprache usw. einstellen, wobei es “German” sogar zweimal gab: wählte ich das eine aus, war das andere abgewählt und umgekehrt. Also nicht identisch, aber keine Unterscheidungsmöglichkeit.

    Nach dem login funktionierte die rechte Strg-Taste nicht – d. h. wenn ich damit Strg+d drücke, passierte nichts. Wiederholte ich es wurde einfach nur ein d ausgegeben. Dann wieder nichts, dann wieder d, usw.

    Das Terminal hat keine vernünftigen Einstellmöglichkeiten, in grub war der op-prober deaktiviert (trotz der zwei OS auf dem Zieldatenträger), aber selbst wenn ich es dort aktiviert habe, wurde er nicht ausgeführt: DA DER OP-PROBER NICHT MAL INSTALLIERT WAR !!!!!!

    Auch anderes ging mit total gegen den Strich: Ich hatte schnell total die Schnauze voll und hatte echt keine Lust mehr damit online zu gehen und den nachzuinstallieren, weil ich gar nicht mehr wissen wollte, mit was ich mich dann herumärgern musste und dann und dann und dann…

    NIEMALS WIEDER POP-OS !!!!!!!!

    Das macht seinen Namen alle Ehre: “Popos” – Das ist wirklich für’n Arsch!

    Ende

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