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Oracle liefert eine neue Kernelgeneration für Oracle Linux. Der Unbreakable Enterprise Kernel (UEK) 8.2 basiert auf Linux 6.12 LTS und setzt auf mehr Sicherheit und bessere Leistung. Besonders vertrauliche Workloads sollen von den Neuerungen profitieren.
Ein zentrales Highlight ist die Unterstützung von Intel TDX. Diese Technik schützt virtuelle Maschinen durch isolierte und verschlüsselte Bereiche. Oracle Linux 9 und 10 können damit als Gast oder Hypervisor arbeiten. Außerhalb der Oracle Cloud gilt die Funktion noch als Vorschau.
Auch die Dateisystempflege erhält wichtige Erweiterungen. XFS lässt sich nun im laufenden Betrieb prüfen und reparieren. Das Werkzeug xfs_scrub kontrolliert Metadaten und behebt Fehler ohne Neustart. Administratoren gewinnen dadurch mehr Flexibilität im Alltag.
Beim Speichermanagement gibt es weitere Fortschritte. Neue Guard Pages reagieren schneller auf ungültige Zugriffe und sparen Ressourcen. Zudem hilft ein Profiling Werkzeug beim Aufspüren von Speicherlecks. Viele Prozesse profitieren von der geringeren Last.
Der Kernel bringt außerdem aktualisierte Treiber und zahlreiche Sicherheitskorrekturen. Oracle folgt eng der Entwicklung des Hauptkernels und übernimmt relevante Verbesserungen. Eine Variante mit 64K Speicherseiten steht für Arm Systeme bereit. UEK 8.2 ist ab sofort in den Oracle Linux Repositories verfügbar.
Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen Ankündigung, sowie in den Release Notes.


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