Zwei Jahrzehnte openSUSE – das Chamäleon bleibt auf Erfolgskurs

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Als Novell im August 2005 eine Community basierte Version von SUSE Linux ankündigte, war das Interesse groß. Nur eine Woche später erschien am 9. August die erste öffentliche Beta und legte den Grundstein für ein Projekt, das heute zu den bekanntesten Linux Distributionen zählt.

openSUSE hat in zwei Jahrzehnten nicht nur überlebt, sondern Maßstäbe gesetzt. In einer Welt, in der viele Projekte nach kurzer Zeit verschwinden, hat sich das grüne Chamäleon als Synonym für Stabilität, Sicherheit und Verlässlichkeit etabliert.

Mit Leap für stabile Unternehmensumgebungen, Tumbleweed als Rolling Release für Technikfreunde und Slowroll als sanftere, rollende Variante deckt openSUSE unterschiedliche Nutzerbedürfnisse ab. MicroOS erweitert das Angebot um eine moderne, unveränderliche Plattform für Cloud und Edge Computing.

Die breite Ausrichtung und kontinuierliche Pflege haben openSUSE zu einem festen Bestandteil der Linux Landschaft gemacht. Kaum eine Distribution vereint eine so aktive Community mit einer so beständigen Entwicklungsstrategie.

Im Oktober steht mit Leap 16 der nächste Meilenstein bevor. Für die Community ist das Jubiläum jedoch vor allem ein Moment der Anerkennung für zwanzig Jahre Engagement, Innovation und Vertrauen.

7 Antworten zu „Zwei Jahrzehnte openSUSE – das Chamäleon bleibt auf Erfolgskurs“

  1. Jens

    openSUSE ist auch eine der schönsten Distributionen. Wenn sie denn läuft. Ich habe schon Momente erlebt, da war ich echt am verzweifeln. Mal schauen, wohin der Weg führt.

  2. Uwe

    Suse Linux 8.xx war mein aller erster Versuch mit Linux klar zu kommen.
    Das war damals krachend gescheitert.
    Der dann dauerhafte Umstieg als einfacher Benutzer erfolgte bei mir
    mit Debian/Ubuntu/Mint etwa 2014/15 . Habe ich das bereut?
    Nein!

  3. Frank.W

    Mit Suse Linux habe ich angefangen von Windows, damals Windows98 weg zu gehen.
    Da Suse aber immer irgend welche Dateien anders plazierte (im System) hatte ich bald genug davon. Ich glaube die 9ner war meine letzte danach kam Debian dran.
    Als Debian dann denn Gnome2 Desktop als Tot erklärte und Gnome3 hoch leben lies, kam zum Glück Linux Mint mit dem Gnome2 Fork-Mate.
    Seit dem bin ich bei Mint und werd auch solange es MATE als Desktop bei denen gibt nicht wechseln.
    Von Windows zu Linux – Ich hab es nie bereut.
    Was mich allerdings stört ist das man sehr oft etwas von “Windoof” liest.
    Das Ding heißt Windows und wer es nutzen will – Bitteschön und selber schuld.

  4. Seit 2000 setze ich ausschließlich Linux ein (SuSE Linux 6.4 welches am 27. März 2000 mit KDE 1.1.2 und Linux kernel 2.2.14 erschienen).
    Später bin ich dann über openSUSE gewechselt und seit den anfangen auf Tumbleweed gewechselt.

    Bin trotz vieler versuche mit anderen Distros immer openSUSE treu geblieben, da es meine Anforderungen am besten abgebildet hat (sehr aktuelle aber dennoch stabile Distro habe ich sonst nirgends gefunden).

  5. UbIx

    Danke openSUSE community und SUSE Team

  6. GrooveX

    Und ich bin zur SuSE gekommen, weil sie damals, um 2000, die einzige Distribution war, die mit meiner Fritz! ISDN-Karte klar kam. Und ich bin auch dabei geblieben. Spätere Ausflüge nach Debian woody, danach auch sarge, enttäuschten, Redhat 8 war es nicht und Mandrake brauchte ich nicht.

    Tumbleweed rules! Selbst auf einem 16 Jahre alten Acer Aspire 5739G. Die Neuinstallation vor Tagen war etwas tricky wegen mbr und kein efi und Nvidia GeForce GT 240M und so, aber man lernt ja im Laufe der Jahre mit seinem Gerätepark umzugehen.

  7. Klaus Bausch

    Ich war auch lange begeistert von OpenSuse TW.
    Aber nachdem sie YAST abschaffen, gab es keinen Grund mehr dort zu bleiben.
    Myrilyn und Cockpit sind echt kein Ersatz für YAST.

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