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Das Linux Projekt openSUSE hat seiner Internetpräsenz einen neuen Anstrich verpasst. Im Mittelpunkt steht die Startseite, die nun deutlich frischer wirkt. Besucher finden dort ein helles Grün, eine klare Struktur und eine aufgeräumte Navigation. Der Eindruck ist insgesamt moderner und entspricht heutigen Standards.
Die Navigation zeigt sich nun auf das Wesentliche reduziert. Nutzer können direkt zwischen Nachrichten, Desktop System und Server System wählen. Dadurch wirkt die Seite einfacher und übersichtlicher als zuvor. Dennoch wirkt die Seite noch nicht ganz fertig.

Die beiden derzeitigen primären Systeme Tumbleweed und Leap werden nicht ausreichend hervorgehoben. Statt im Zentrum stehen sie weiter unten in einer Rubrik für beliebte Varianten. Damit erscheinen die wichtigsten Ausgaben der Distribution wie Nebensache. Diese Platzierung sorgt für Unverständnis.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die fehlende Einheitlichkeit. Während die Startseite neu gestaltet wurde, bleiben alle weiteren Unterseiten unverändert. Dadurch wirkt das Gesamtbild uneinheitlich und unvollständig. Für ein Projekt von der Größe und Bedeutung von openSUSE überrascht diese Halbherzigkeit.


Trotz aller Kritik bleibt das Redesign ein Schritt in die richtige Richtung. Andere bekannte Distributionen haben ihre Internetauftritte längst modernisiert. openSUSE reiht sich nun in diese Entwicklung ein, wenn auch mit noch sichtbaren Schwächen. Künftige Anpassungen könnten dafür sorgen, dass die Webseite das hohe Niveau der Distribution auch optisch widerspiegelt.


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