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Die Entwickler der Linux-Distribution openSUSE haben angekündigt die Unterstützung für das Dateisystem Bcachefs in Tumbleweed mit dem kommenden Kernel 6.17 zu deaktivieren. Diese Entscheidung betrifft auch die neue Distribution Slowroll. Der Schritt erfolgt nach einer Änderung im offiziellen Linux-Kernelprojekt.
Mit Kernel 6.17 hat Linus Torvalds den Status von Bcachefs im Kernel-Code angepasst. Das Dateisystem gilt ab sofort als „extern gepflegt“ und nicht mehr als offiziell unterstützt. Grund dafür ist, dass die Entwickler von Bcachefs sich weigern, den üblichen Regeln für Bugfixes und Versionspflege zu folgen.
In Folge dieser Änderung nehmen die Kernel-Maintainer keine neuen Bcachefs-Änderungen mehr an. Für Distributionen wie openSUSE, die aktuelle Kernel-Versionen sehr schnell übernehmen, hat das direkte Konsequenzen. SUSE-Entwickler Jiri Slaby bestätigte, dass Bcachefs mit Version 6.17 deaktiviert wird.
Nutzer, die weiterhin mit Bcachefs arbeiten möchten, sollten sich an die Empfehlungen der Upstream-Projekte halten. Alternativ besteht die Möglichkeit, eigene Kernel-Module bereitzustellen. Eine offizielle Pflege oder Rückportierung wird es in openSUSE nicht geben.
Die Entwickler betonen, dass alle Nutzer von openSUSE Tumbleweed mit Kernel 6.16 noch nicht betroffen sind. Wer Bcachefs weiterhin einsetzen möchte, sollte daher das Kernel-Update auf Version 6.17 vermeiden. Da Kernel 6.16 kein LTS Kernel ist, sollte dies nicht als mittel- und langfristige Lösung betrachtet werden. Einen LTS Kernel stellt Tumbleweed hingegen nicht bereit.
Die Veröffentlichung von Linux Kernel 6.17 wird für den 28. September oder den 5. Oktober erwartet. Dann entscheidet sich, ob die Änderung endgültig in die Distribution übernommen wird.


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