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Nextcloud setzt ein deutliches Zeichen für mehr digitale Selbstbestimmung. Die vorgestellte Version Hub 26 Winter richtet sich an Menschen und Organisationen, die ihre Daten nicht länger großen Plattformen überlassen wollen. Der Ansatz ist klar erkennbar an Sätzen wie „The time to own your data is now“ zu deutsch: Es ist an der Zeit die Kontrolle über die eigenen Daten zu übernehmen. Die Nextcloud Entwickler haben zahlreiche Funktionen überarbeitet, die Zusammenarbeit erleichtern und gleichzeitig die Souveränität stärken.

Die Migration zwischen verschiedenen Instanzen gelingt nun einfacher. Nutzer können Dateien, Kalender, Kontakte oder Mails exportieren und auf einem anderen Server wieder einspielen. Auch die föderierte Zusammenarbeit wurde erweitert. Teams, Deck und Kalender lassen sich nun über Servergrenzen hinweg nutzen. Das schafft neue Möglichkeiten für verteilte Gruppen, ohne zentrale Plattformen zu benötigen.
Besonders viel Aufmerksamkeit fließt in die Sicherheit. End‑to‑end‑Verschlüsselung lässt sich direkt im Browser einrichten. Dateien können klassifiziert werden, damit sensible Inhalte automatisch geschützt bleiben. Auch externe Kalendereinladungen lassen sich einschränken, um Angriffe über manipulierte Termine zu verhindern. Die Entwickler betonen, dass Nextcloud „für Umgebungen gebaut ist, in denen Sicherheit zählt“.

Im Alltag profitieren Anwender von vielen kleinen Verbesserungen. Talk erhält Funktionen wie geplante Nachrichten, Live‑Übersetzungen und bessere Audiooptionen. Office bietet Dokumentvergleiche, neue Tabellenwerkzeuge und stabilere Zusammenarbeit. Whiteboards werden interaktiver mit Timern, Abstimmungen und Kommentaren. Die mobilen Apps wirken runder und reagieren schneller.

Mit Hub 26 Winter zeigt Nextcloud, wie moderne Zusammenarbeit auf Basis von Open Source und ohne Abhängigkeit von großen Konzernen aussehen kann. Wer seine Daten selbst verwalten möchte, findet hier die passende Lösung.
Credit / Quelle Bildmaterial: Nextcloud


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