Myrlyn 1.0 verbessert Paketmanagement in openSUSE

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Myrlyn erreicht die erste große Version 1.0 und rückt damit näher an die Rolle eines modernen Software Werkzeugs für openSUSE. Die Anwendung setzt auf Qt und nutzt den libzypp Unterbau. Sie soll langfristig viele Aufgaben von YaST übernehmen.

Neu ist der Zugriff auf Community Repositories für Leap 16.0. Diese Quellen fehlten bisher und lassen sich nun direkt in der Oberfläche verwalten. Nutzer sehen damit mehr Pakete und behalten leichter den Überblick.

Auch die Verwaltung privilegierter Aktionen wurde erweitert. Myrlyn erlaubt nun eigene Umgebungsvariablen für myrlyn-sudo in einer nutzerspezifischen Konfiguration. Die Konfigdatei findet sich unter: ~/.config/openSUSE/myrlyn-sudo.conf. Das erleichtert individuelle Anpassungen im Alltag.

Der Blick auf das Verhalten des Abhängigkeitslösers wurde ebenfalls verbessert. Nach Updates zeigt das Hauptfenster den aktiven Modus klar an. Die Suche bietet nun wählbare Modi und durchsucht auf Wunsch auch RPM Recommends.

Besonders umfangreich fällt die Überarbeitung des zypp Verlaufs aus. Die Zeitleiste ist nun hierarchisch aufgebaut und gruppiert Ereignisse nach Transaktionen. Filter helfen beim Eingrenzen einzelner Vorgänge. Ein Update für Tumbleweed soll bald folgen.

Weiterführende Informationen finden sich ChangeLog.

2 Antworten zu „Myrlyn 1.0 verbessert Paketmanagement in openSUSE“

  1. Klaus Bausch

    SuSE hat sich mit dem Ende von Yast keinen gefallen getan.
    Ich habe selbst lange Jahre OpenSuse TW genutzt.
    Aber als das Ende von Yast angekündigt wurde, gab es keinen Grund mehr
    bei OpenSuse zu bleiben.

  2. Daniel

    Aus meiner Sicht der richtige Schritt. Yast wirkte wie aus der Zeit gefallen – wie ein Fremdkörper im System. Ein Relikt aus der Vorzeit, das heute niemand mehr braucht.

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