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Der chinesische Technologiekonzern JD.com plant den Einstieg beim deutschen Elektronikhändler Ceconomy. Das Unternehmen hinter Mediamarkt und Saturn soll für rund 2,2 Milliarden Euro übernommen werden. Ceconomy-Aktionäre sollen je 4,60 Euro pro Stammaktie erhalten. Die bekanntesten Marken des Konzerns bleiben nach Angaben des Managements bestehen.
JD.com sichert sich damit Zugriff auf über 1000 Filialen in Europa. Auch Online-Shops mit Milliardenumsätzen sind Teil des Deals. Die Mehrheit der Aktien ist dem Konzern bereits zugesichert. Großaktionäre wie Haniel und Freenet haben ihre Anteile zum Verkauf angemeldet. Die Gründerfamilie Kellerhals bleibt mit einem erheblichen Anteil an Bord.
Die Ceconomy-Zentrale in Düsseldorf soll erhalten bleiben. Betriebsbedingte Kündigungen sind für drei Jahre ausgeschlossen. Tarifverträge und Mitbestimmungsrechte bleiben nach Angaben des Vorstands unangetastet. JD.com tritt mit dem Anspruch der Marktführerschaft an.
Die Gewerkschaft Verdi zeigt sich kritisch. Sie bemängelt späte Informationen für Beschäftigte und Aufsichtsrat. Die Rechte der Belegschaft müssten nun besonders geschützt werden. Verdi kündigte eine genaue Begleitung des Prozesses an.


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