Lyon ersetzt Windows und Microsoft Office durch Open Source

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Die Stadt Lyon stellt ihre IT-Infrastruktur grundlegend um. Statt Windows und Microsoft Office setzt man künftig auf Linux und Onlyoffice. Rund 10.000 städtische Beschäftigte werden bereits für den neuen Softwareeinsatz geschult.

Ziel der Umstellung ist mehr digitale Eigenständigkeit. Die Stadt will sich von großen US-Konzernen unabhängiger machen. Gleichzeitig rechnet man mit sinkenden Kosten durch entfallende Lizenzgebühren. Auch eine längere Nutzung bestehender Geräte soll möglich werden.

Neben Linux und Onlyoffice kommen weitere Open Source Lösungen zum Einsatz. Für Dateiablage und Datenaustausch wird Nextcloud eingeführt. Als Datenbanklösung nutzt man künftig PostgreSQL. Eine eigene Kollaborationsplattform für regionale Verwaltungen ist in Arbeit.

Frankreich hat bereits Erfahrungen mit solchen Umstellungen. Die Gendarmerie nationale setzt seit Jahren auf Gendbuntu. Auch andere europäische Regionen gehen ähnliche Wege. Lyon schließt sich damit einem wachsenden Kreis öffentlicher Einrichtungen an, die auf freie Software setzen.

Mehr Informationen dazu gibt es hier.

4 Kommentare zu „Lyon ersetzt Windows und Microsoft Office durch Open Source“

  1. Ponce-De-Leon

    Ist denn schon bekannt welches Linux OS benutzt werden soll?

  2. Uwe

    Gut so.
    Und wir wandeln dafür noch im Neuland.
    Und vorallem: Verbieten, verbieten, verbieten……
    Was so manchen Menschen so nicht passt.

  3. Uwe

    Tja…

    Alarmierend? Windows hat angeblich 400 Millionen Nutzer verloren

    Im Verlauf von drei Jahren soll Microsoft circa 400 Millionen monatliche Windows-Nutzer verloren haben. Das schlussfolgert Zdnet anhand der Aussagen aus offiziellen Verlautbarungen des Konzerns.

    der ganze text, Quelle

    https://www.pcgameshardware.de/Windows-Software-277633/News/angeblich-400-Millionen-Nutzer-verloren-1476045/

  4. WolliD.

    „Gleichzeitig rechnet man mit sinkenden Kosten durch entfallende Lizenzgebühren.“
    Der übliche Weg in den Abgrund, ohne daran zu denken dass man jetzt natürlich noch mehr Geld für eigenen internen und externen Support aufwenden muss. Dazu, wie soll künftig eine staatsübergreifende Zusammenarbeit mit anderen selbstgeklöppelten Distributionen ablaufen?

    @Uwe am 30. Juni 2025: „Alarmierend? Windows hat angeblich 400 Millionen Nutzer verloren“

    Ist es schon so schlimm, jeden zusammenfantasierten Sommerloch-Artikel als „Kopf hoch“ anzunehmen? Die aktuellen Nutzerzahlen lassen nicht darauf schliessen, dass dieses (oder nächstes oder …) Jahr der Linux Desktop im privaten Bereich der nur-Nutzer nennenswert gewinnt. Jedenfalls nicht, bis Aktualisierungen für Sicherheit, Anwendungen und OS weitgehend ohne Benutzereingriff ablaufen. Wenigstens bei einigen der angeblich „benutzerfreundlichen“ Distributionen.

    Denn was da so an Meldungen aufploppt, ist Marke anwenderfeindlicher geht’s nicht. Dagegen war das nötige Erweitern einer W11 Recoverypartition wegen zu klein für 24H2 super beschrieben, nach Eingabe der Fehlermeldung in der Suche. Jedenfalls für einen gelernten Windowsinstallierer wie mich. Dagegen habe ich die Aktualisierung vom ein Jahr ungenutzten Manjaro auf meinem MacbookPro 2009 nicht geschafft, hab da jetzt Zorin Pro Lite draufgemacht.

    https://www.drwindows.de/news/browser-und-betriebssysteme-im-juni-2025-windows-11-setzt-den-blinker-und-wo-sind-die-400-millionen

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