![]()
Die Stadt Lyon stellt ihre IT-Infrastruktur grundlegend um. Statt Windows und Microsoft Office setzt man künftig auf Linux und Onlyoffice. Rund 10.000 städtische Beschäftigte werden bereits für den neuen Softwareeinsatz geschult.
Ziel der Umstellung ist mehr digitale Eigenständigkeit. Die Stadt will sich von großen US-Konzernen unabhängiger machen. Gleichzeitig rechnet man mit sinkenden Kosten durch entfallende Lizenzgebühren. Auch eine längere Nutzung bestehender Geräte soll möglich werden.
Neben Linux und Onlyoffice kommen weitere Open Source Lösungen zum Einsatz. Für Dateiablage und Datenaustausch wird Nextcloud eingeführt. Als Datenbanklösung nutzt man künftig PostgreSQL. Eine eigene Kollaborationsplattform für regionale Verwaltungen ist in Arbeit.
Frankreich hat bereits Erfahrungen mit solchen Umstellungen. Die Gendarmerie nationale setzt seit Jahren auf Gendbuntu. Auch andere europäische Regionen gehen ähnliche Wege. Lyon schließt sich damit einem wachsenden Kreis öffentlicher Einrichtungen an, die auf freie Software setzen.
Mehr Informationen dazu gibt es hier.


Schreibe einen Kommentar