Linux Mint 22.2 rückt näher. Auch LMDE 7 blitzt am Horizont auf

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Die Entwicklung von Linux Mint 22.2 mit dem Codenamen „Zara“ nähert sich der Zielgeraden. Das Team arbeitet derzeit an der finalen Paketpflege und dem Einpflegen offener Änderungen. Eine genaue Freigabe steht noch aus, doch die Beta wird für Ende Juli oder Anfang August erwartet.

Das kommende Update bringt zahlreiche technische Verbesserungen. Dazu zählt ein aktualisierter Hardware-Stack, der moderne Prozessoren, Grafiklösungen und WLAN-Chips besser unterstützt. Auch ein neues Tool zur Fingerabdruckerkennung ist an Bord. Dieses basiert auf fprintd und ermöglicht eine intelligente Anmeldung, selbst bei verschlüsselten Benutzerverzeichnissen.

Optisch erhält das System eine leicht überarbeitete Farbpalette mit kühleren Blautönen im Standardthema. Zudem verbessern sich Darstellung und Farbanpassung bei Flatpak-Anwendungen. Im experimentellen Wayland-Modus der Cinnamon-Oberfläche schreitet die Unterstützung komplexer Eingabemethoden weiter voran.

LMDE 7 Gigi kommt nach Mint 22.2

Nach Abschluss der Arbeiten an Version 22.2 richtet sich der Blick auf LMDE 7. Die Debian-basierte Variante trägt den Codenamen „Gigi“ und wird voraussichtlich im September erscheinen. Sie übernimmt viele Neuerungen des Ubuntu-Ablegers und führt erstmals auch OEM-Installationen ein. Doch bevor LMDE 7 veröffentlicht werden kann, muss zunächst das Debian Projekt die neue Stable Version (Debian 13 Trixie) veröffentlichen. Dies wird im Verlauf der nächsten Wochen erwartet.

Mehr Details gibts im Juli Newsletter von Linux Mint.

12 Antworten zu „Linux Mint 22.2 rückt näher. Auch LMDE 7 blitzt am Horizont auf“

  1. Braunbär Otto

    Super. Ich mag LMDE obwohl ich mittlerweile zu MX-Linux gewechselt bin. MX-Linux ist schneller installiert. Schön das Debian 13 nächste Woche kommt.

  2. MK

    Nicht nächste Woche, sondern in den nächsten Wochen.

  3. Pete

    Ich bin inzwischen bei den “Originalen” angekommen:
    Arch Linux mit Gnome auf dem Mini und Debian mit Gnome auf dem älteren Laptop.
    Ich werde mir aber auf jeden Fall LMDE 7 live oder in einer VM genauer anschauen.

  4. AH

    > Optisch erhält das System eine leicht überarbeitete Farbpalette mit kühleren Blautönen im Standardthema.

    Ich weiß nicht was ich davon halten soll: Aus gesundheitlichen Gründen soll man den Bauanteil doch verringern.

    Ich mir gefällt sowie diesen (vermutlich subjektiven) leichten Braunton von reinem grau. – Hoffentlich bleibt das wenigstens als Option.

  5. Uwe

    LMDE 7 Gigi kommt

    Sehr schön! Ich als LMDE-Nutzer freue mich schon drauf. Das Datei und Verwaltungssystem mit einerseits Synaptik und andererseits Anwendungsverwaltung (sagt man das so? ) gefällt mir einfach und ist praktisch. Und alles ist steinhart-stabil!
    Mhm, es läuft einfach.
    Das Erscheinungsbild kann man ja selber anpassen und da sind mir bestimmte Icons lieb und kostenlos. 🙂 .
    Hauptsache alte Hardware 12Jahre +x wird noch unterstützt.
    (WLAN/Sound/Intelgrafik)

  6. @Uwe, stimme dir voll zu. Freue mich auch auf Gigi.

    Mich würde interessieren wie es nun mit den SSD ist. Benötigt man noch Programme zu trimmen. Geht das mittlerweile auch automatisch unter Debian / LMDE?

    Es sind kaum informationen zu finden was SSD unter Linux betrifft. Samsung bietet eine Software an, die es nicht für Linux gibt.

    Grüße aus Mittelhessen, nahe aus dem “Herzen der Natur”

  7. Uwe

    @Franky 16. Juli 2025

    “Mich würde interessieren wie es nun mit den SSD ist. Benötigt man noch Programme zu trimmen. ”

    Keine Ahnung.
    Ich benutze seit Jahren keine HDDs mehr, nur noch SSDs und zunehmend M.2 NVme-SSDs. Trimmen? Wozu?

    MEINE persönliche Vorgehensweise:
    -nach Einbau der SSD den PC mit Linux Mint (live-DVD/USB-Stick) hochfahren
    (u. Umständen Bootreihenfolge im BIOS beachten)
    -gparted starten, PW Abfrage (LMDE) mit Enter bestätigen, SSD finden lassen,
    -alte Formatierung löschen
    -eine einzige neue Partitionstabelle erstellen (msdos)
    -die einzige neue Partition mit Ext4 formatieren
    -Neustart mit Linux live DVD/USB-Stick
    -Linux installieren, inclusive neuer vom BS vorgeschlagender Formatierung
    (SWAP-Partition kann man leider nicht bei der Installation abwählen, es sei denn man macht alles händisch)

  8. Stephan

    Trimmen für Festplatten wird völlig überbewertet. Ich nutze Linux schon seit 8 Jahren und trimmen von Festplatten habe ich noch nie gemacht. Selbst unter Windows nicht. Festplatte rein und gut ist. Ich nutze SSD Festplatten (Samsung) die laufen schon seit Jahren ohne Probleme. Würde eine kaputt gehen, kommt eine neue rein. Abgeschmiert ist mir bisher noch keine in all den Jahren. Regelmäßig Backup‘s auf externen Festplatten (auch wieder SSD) sind eh Pflicht, also wozu Gedanken machen über trimmen von Festplatten?

    Kein Backup? Kein Mitleid…. 😉

  9. AH

    Oh Mann!

    Schon als ich vor über 10 Jahren LinuxMint installiert habe, hat es wöchentlich SSDs getrimmt: Jede gängige Distribution machte das so, oder täglich.

    Ohne trimmen würden SSDs irgendwann ziemlich lahm, da es keine freien Flashzellen mehr gibt.

    Es gibt so viele Möglichkeiten sich zu informieren. Man muss sie nur nutzen. 😉

  10. Flohkop

    Ich bin seit 2003 von Microsoft weg und auf Debian umgestiegen. Als der damalige Gnome2 verschwand bin ich auf der Suche nach einer Alternative auf Linux Mint Mate gestoßen und dabei bin ich geblieben. Das System benutze ich bis heute.
    Ich habe es immer als Debian für Faule angesehen (man vergebe mir).
    Ich freue mich richtig auf Mint MATE -22.2

  11. Anonym

    Automatisches SDD-Trim erfolgt unter Ubuntu und damit unter Mint seit gefühlten Ewigkeiten.

  12. TechniXMixer

    @Uwe

    Eine MSDOS-Partitionstabelle ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. GPT ist heute die beste Wahl.

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