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Linus Torvalds hat die Freigabe des Linux-Kernels 6.12 bekanntgegeben. Die neueste stabile Version bringt zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen, die Entwicklern und Nutzern spannende Möglichkeiten bieten.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören Echtzeit-Unterstützung (PREEMPT_RT) für bessere Reaktionszeiten und ein neuer Scheduler namens „sched_ext“. Außerdem können bei Grafikproblemen jetzt QR-Codes für Fehlermeldungen angezeigt werden. Die Unterstützung für AMD- und NVIDIA-Hardware wurde erweitert und ein aktualisiertes cpuidle-Tool liefert nun detailliertere Informationen zu Energiesparzuständen.
Auch für Hardware gibt es Verbesserungen: Der Kernel unterstützt jetzt ARM64-Surface-Geräte, ASUS-Laptops und neue Intel-Prozessoren besser. Zudem wurden die Dateisysteme EXT4, Btrfs und F2FS optimiert. Entwickler können von neuen Werkzeugen profitieren, wie einer einfacheren Übersetzung von Speicherfehlern auf AMD-Systemen und erweiterten Debugging-Funktionen für RISC-V-Architekturen.
Der Kernel 6.12 bietet darüber hinaus zahlreiche Treiber-Updates, von Intel-Power-Management über Mediatek-Controller bis zu Realtek-WiFi-6-Chips. Du kannst die neue Version bereits von kernel.org oder Linus Torvalds’ git-Repository herunterladen, jedoch wird empfohlen, auf die offizielle Bereitstellung in deiner Linux-Distribution zu warten.


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