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KDE arbeitet weiter an Plasma 6.8 und plant eine Reihe kleiner, aber spürbarer Verbesserungen. Die kommende Version soll Mitte Oktober erscheinen und bringt optische Feinschliff‑Elemente sowie wichtige Fehlerkorrekturen.
Die Entwickler überarbeiten mehrere Animationen im Desktop. Der hüpfende App‑Startindikator wirkt nun natürlicher und läuft mit höherer Bildrate. Auch Benachrichtigungen bewegen sich weicher und fügen sich besser ins Gesamtbild ein.
Der Emoji‑Selektor erhält ein Update auf Unicode Emoji Standard 17. Nutzer bekommen damit Zugriff auf neue Symbole wie das verzerrte Gesicht. Kleine Änderungen wie diese sollen den Alltag angenehmer machen.
Ein versteckter Tastenkürzel für Zwischenablage‑Aktionen wurde entfernt. Die Kombination konnte versehentlich ausgelöst werden und störende Popups erzeugen. Die Änderung soll unerwartete Abläufe verhindern.
Widgets und Anwendungen erhalten ebenfalls Feinschliff. Die digitale Uhr nutzt nun tabellarische Ziffern für stabile Breite. Discover benennt eine Kategorie um, damit Inhalte klarer erkennbar sind. System‑Einstellungen werden leichter auffindbar.
Plasma 6.8 behebt zudem einen häufigen Absturz auf Multi‑Monitor‑Systemen. RDP‑Clients streamen weiter, auch wenn das Fenster minimiert wird. Diese Fixes sollen die Stabilität deutlich erhöhen.
KWin setzt künftig intern ausschließlich auf OpenGL ES. Die Entwickler erwarten keine Nachteile und sichern damit breite Hardware‑Kompatibilität. Vulkan bleibt weiterhin ein Thema für spätere Versionen.
Mit Plasma 6.8 zeigt KDE erneut, wie wichtig kontinuierliche Detailarbeit für ein rundes Desktop‑Erlebnis ist. Die vielen kleinen Anpassungen sollen den Alltag spürbar verbessern und den Weg für kommende Funktionen ebnen.
Weiterführende Informationen finden sich in der jüngsten Ausgabe von „This Week in Plasma“ auf dem KDE Blog.


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