KDE Plasma 6.7.4 verbessert KWin und beseitigt zahlreiche Desktop-Probleme

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KDE hat Plasma 6.7.4 veröffentlicht und liefert zahlreiche Fehlerbehebungen. Besonders KWin, Discover und der Anmeldebildschirm profitieren von den Verbesserungen.

Ein Schwerpunkt liegt auf KWin, dem Fenstermanager von Plasma. Mehrere Fehler nach GPU-Resets wurden beseitigt. Auch der Umgang mit Grafikhardware ohne angeschlossene Monitore funktioniert jetzt zuverlässiger. Zusätzlich verbessert das Update die Fensterverwaltung bei gesperrtem Bildschirm oder ausgeschaltetem Display.

Auch der neue Plasma Login Manager erhält wichtige Korrekturen. Hintergrundbilder bleiben nun nach dem erneuten Anschließen eines Monitors erhalten. Außerdem wurde ein Fehler behoben, der den Anmeldebildschirm in bestimmten Situationen beeinträchtigen konnte.

Discover arbeitet nach dem Update ebenfalls zuverlässiger. Ungültige Einträge verschwinden jetzt korrekt aus der Updateverwaltung. Bewertungen werden unabhängig von der Sortierung richtig zugeordnet und Anwendungen mit alternativen Paketquellen übersichtlicher dargestellt.

Das Screenshot-Werkzeug Spectacle erkennt QR-Codes jetzt wieder beim Bearbeiten vorhandener Bilder. Daneben behebt KDE Fehler im Taskmanager, beim Emoji-Auswahlfenster sowie in den Controller-Einstellungen. Auch die Digitale Uhr erhielt kleinere optische Verbesserungen.

Zusätzlich unterstützt das KDE-Desktopportal jetzt die fünfte Version der Screencast-Schnittstelle. Gleichzeitig verhindert Plasma unnötige globale Tastenkombinationen während neuer Portalsitzungen. Plasma 6.7.4 wird wie gewohnt über die Paketquellen der Distributionen ausgeliefert. Die nächste Wartungsversion 6.7.5 ist bereits für den 8. September geplant. Weitere Informationen finden sich in der offiziellen Ankündigung, sowie im ChangeLog.

Auch ohne große neue Funktionen zeigt Plasma 6.7.4, wie konsequent KDE an Stabilität und Feinschliff arbeitet. Gerade diese regelmäßigen Wartungsupdates machen Plasma für viele Linux-Nutzer zu einer der zuverlässigsten Desktop-Umgebungen.

2 Kommentare zu „KDE Plasma 6.7.4 verbessert KWin und beseitigt zahlreiche Desktop-Probleme“

  1. michael

    KDE schafft es bis heute nicht Desktop Icons im Mehrmonitorbetrieb zu fixieren. Selbst wenn das fixieren aktiviert ist. Ich verwende auf einem Rechner CachyOS mit KDE mit zwei Monitoren und habe viele Icons auf dem Desktop angeordnet. Ich mag das so und deswegen ist Gnome auch keine Option für mich. Sobald der Monitor auf dem keine Icons sind schneller schaltet als der andere sind alle Icons neu angeordnet. Letztendlich habe ich mir einen Script geschrieben der die Icons beim Start von KDE immer an die richtige Position, also so wie ich das angeordnet hatte, bringt. Auf einem anderen Rechner ist Linux Mint mit Cinnamon installiert. Da bleibt die Icon Anordnung immer erhalten, egal wie die Monitore schalten. Nun will ich wegen X11 Cinnamon nicht unbedingt auf CachyOS installieren.
    Viel wichtiger als immer wieder neue Features sind m.M. nach Stabilität und das solch nerviges Verhalten abgestellt wird. Cinnamon ist für mich der beste Desktop, die Balance zwischen überfrachteten KDE und spartanischen Gnome. Leider wegen X11 auf „rollenden Systemen“ weniger empfehlenswert.

  2. AH

    @michael: Aus Interesse habe ich deine Fehlerbeschreibung der Google-KI vorgeworfen. Als mögliche Lösung wurde u. a. das vorgeschlagen:

    Right-click on the second monitor > Desktop and Wallpaper: Set Layout to “Desktop” instead of “Folder”. This should move your icons.
    https://forums.opensuse.org/t/desktop-icons-move-to-second-monitor-after-update/190226

    Lt. KI: »Dadurch verliert dieser Monitor die Fähigkeit, überhaupt Icons anzuzeigen. Plasma versucht dann beim schnellen Einschalten gar nicht erst, Symbole dorthin auszulagern.«

    Ich nutze Xfce, inzwischen mit Xlibre (Artix-Runit) und habe nur einen Monitor, kann es also nicht testen.

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