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Die Arbeiten an Plasma 6.6 schreiten sichtbar voran und die Entwickler geben einen Vorgeschmack auf das kommende Desktop Erlebnis. Der finale Veröffentlichungstermin ist für Februar 2026 angesetzt, doch schon jetzt werden viele Details bekannt.
Eine besonders interessante Funktion erlaubt das gezielte Ausschließen einzelner Fenster bei Bildschirmaufnahmen. Diese Einstellung lässt sich direkt über Titelleiste, Task Manager oder Fensterregeln erreichen. Nutzer erhalten damit deutlich mehr Kontrolle beim Streamen oder Aufzeichnen.
Optisch setzt Plasma 6.6 auf einen kräftigeren dunklen Blur Effekt. Wer es individueller mag, kann die Sättigung des Effekts nun frei anpassen. Damit wird die Oberfläche flexibler und passt sich besser an persönliche Vorlieben an.

Auch die Bedienung wurde verfeinert. Fenstergruppen im Task Manager verhalten sich berechenbarer, Vollbildfenster drängen sich nicht mehr automatisch nach vorn. Der Dialog für Fernsteuerung wirkt klarer und liest sich natürlicher.
Kickoff, der zentrale Anwendungsstarter bzw. das zentrale Startmenü, erhält spürbare Verbesserungen. Favoriten werden nicht mehr versehentlich ausgewählt und Suchergebnisse bleiben stabil markiert, bis der Nutzer aktiv eingreift. Discover zeigt zudem verständlichere Hinweise bei Dateizuordnungen.
Fehlerkorrekturen runden das Paket ab. Probleme mit XWayland in Spielen wurden behoben, KRunner löscht seine Historie sofort und Layouts auf schmalen Displays wirken stimmiger. Verbesserte Animationen bei hohen Bildwiederholraten und neue Sicherheitsmechanismen in den Systemeinstellungen unterstreichen den Feinschliff dieser Version.
Ein paar weiterführende Details gibt es im Blog von Nate Graham.


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