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KDE Linux macht große Schritte und verlässt spürbar die frühe Testphase. Das junge Projekt entwickelt sich zu einer eigenständigen Plasma Distribution und gewinnt immer mehr Mitwirkende. Die Entwickler sehen das System inzwischen zu gut 60 Prozent auf dem Weg zur Beta.
Ein wichtiger Fortschritt betrifft das Updateverfahren. KDE Linux lädt nun nur noch die Änderungen zwischen zwei Versionen. Das senkt die Datenmenge deutlich und spart Zeit bei täglichen Aktualisierungen. Auch die Ersteinrichtung wurde überarbeitet und nutzt nun Plasma Setup. Zudem ersetzt der Plasma Login Manager das bisherige SDDM.
Die Hardwareunterstützung wächst mit jedem Build. Scanner, Tablets, Android Geräte und viele Eingabegeräte funktionieren zuverlässiger. Auch moderne Dateisysteme und Sicherheitsfunktionen werden besser erkannt. Der Zen Kernel sorgt für ein reaktionsfreudiges System. Verbesserungen an Audio und Middleware steigern die Stabilität weiter.
Neue Softwareauswahl rundet das Bild ab. KCalc und Qrca gehören nun zur Grundausstattung. Eine optimierte Zsh Konfiguration erleichtert den Einstieg. Ark unterstützt jetzt RAR Archive. Gleichzeitig wurden einige Programme entfernt, um das Basissystem schlanker zu halten. Snap und Homebrew sind nicht mehr vorgesehen.
KDE Linux entwickelt sich damit zu einer spannenden Option für Plasma Fans. Wer das System testen möchte, findet bereits verfügbare Anleitungen. Von manueller Partitionierung sollte man jedoch noch Abstand nehmen, da diese Funktion derzeit fehlerhaft ist. Weiterführende Informationen gibt es im Blog von Nate Graham.


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