KDE Frameworks 6.27 bringt Verbesserungen für Plasma und Apps

Loading

KDE hat die Version 6.27 seiner Frameworks veröffentlicht. Das monatliche Update liefert viele Detailverbesserungen, die den Desktop spürbar stabiler und runder machen.

Im Mittelpunkt stehen diesmal zahlreiche Korrekturen im KIO Framework. Dateien lassen sich zuverlässiger öffnen und verschieben. Dialoge für Gerätezugriffe reagieren zuverlässiger. Auch die Navigation durch Pfade wirkt präziser. Bei MTP Kopien weist KIO nun auf unzulässige Zeichen hin. Zudem wurden neue Suchanbieter ergänzt, darunter Flathub, Wikipedia und die Mediatheken von ARD und ZDF.

Kirigami erhält ebenfalls wichtige Anpassungen. Die Behandlung von SafeAreas wurde verbessert. Werkzeugleisten passen sich nun korrekt an unterschiedliche Ränder an. Abstürze bei fehlenden Schaltflächen wurden beseitigt. Auch Formulare und Untertitelabstände verhalten sich nun konsistenter. Die Änderungen sollen vor allem mobilen und konvergenten Apps zugutekommen.

Bei den Bildformaten gibt es neue Fähigkeiten. KImageFormats unterstützt nun Farbfeld Dateien im Lesemodus. HEIF Dateien lassen sich drehen und spiegeln. Speichergrenzen für AVIF, HEIF und RAW wurden angepasst. Große EXR Bilder lösen keine Fehler mehr aus. Auch die Erkennung von DDS Dateien wurde korrigiert.

KTextEditor führt eine neue API für Zeilennummern ein. Entwickler können sichtbare und echte Zeilen leichter zuordnen. Die Berechnung für Neuzeichnungen wurde verbessert. Zudem lässt sich verhindern, dass der erste Satz eines neuen Dokuments als Dateiname genutzt wird. Die Syntaxhervorhebung erhält neue Definitionen für Slint, BNF und ABNF sowie viele Detailverbesserungen.

Weitere Frameworks profitieren ebenfalls vom Update. KWidgetsAddons nutzt nun Unicode 17. Solid zeigt Speichergrößen einheitlich an. KNotifications verbessert das Verhalten unter Android. KConfig erhält mehrere Korrekturen rund um Abhängigkeiten und QML Deklarationen. Viele weitere Komponenten wie Baloo, Breeze Icons oder KRunner wurden ebenfalls überarbeitet.

Die neuen Pakete erreichen Rolling Release Distributionen wie Arch oder Tumbleweed in Kürze, sowie Semi-Rolling Distros wie Fedora KDE Workstation. Wer selbst baut, benötigt Qt 6.9 und findet den Quellcode auf der KDE Seite. Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen Ankündigung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert