KaOS trennt sich von KDE Plasma nach 12 Jahren

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In der Linux Welt sorgt eine Entscheidung von KaOS für Aufsehen. Die Distribution verabschiedet sich nach langer Zeit von KDE Plasma und schlägt mit Version 2026.02 eine neue Richtung ein. Der Schritt kommt kurz nach Diskussionen rund um den neuen Plasma Login Manager, der zwingend systemd voraussetzt.

Die Entwickler erklären, dass tiefgreifende Änderungen in systemd den Ausschlag gaben. Neuere Versionen unterstützen das bisherige Design von KaOS nicht mehr vollständig. Erste Versuche mit Dinit liefen bereits an, doch der Umstieg erwies sich als sehr anspruchsvoll. Gleichzeitig beobachtete das Team, dass KDE immer stärker auf systemd setzt und alternative Wege kaum noch berücksichtigt.

KaOS entschied sich daher gegen einen Umbau des eigenen Systems. Stattdessen wechselt die Distribution die Standard Desktop Umgebung. Die aktuelle Ausgabe nutzt nun Niri und die Qt basierte Noctalia Oberfläche. Plasma bleibt zwar in den Repositories, spielt aber keine zentrale Rolle mehr.

Dieser Schritt beendet eine Ära, die das Profil von KaOS lange geprägt hat. Die Entwickler betonen, dass der neue Kurs mehr Freiheit bei zukünftigen Entscheidungen ermöglichen soll. Die Community reagiert gespannt auf die kommenden Entwicklungen.

Weitere Details finden sich in der offiziellen Mitteilung von KaOS.

Ein Kommentar zu „KaOS trennt sich von KDE Plasma nach 12 Jahren“

  1. Besi

    In meinen Augen überrragiert KaOS. KDE unterstützt offiziell auch BSD. Und selbst wenn KDE auf systemd gehen würde: als SysVinit standard war, hat sich auch keiner beschwert.

    Ich kann auch falsch liegen, aber dass ist bisher meine Ansicht 😅

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