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GNOME möchte das Testen neuer Software deutlich vereinfachen. Ein neues Projekt richtet sich an GNOME OS. Experimentelle Anwendungen sollen künftig schneller ausprobiert werden können.
Im Mittelpunkt steht eine neue Anwendung namens Test Center. Sie vereinfacht Installation und Verwaltung von Testversionen. Entwickler teilen dafür lediglich einen Freigabelink. Tester benötigen keine manuellen Installationsschritte mehr.
Die Bedienung erinnert an bekannte Testplattformen für Vorabversionen. Experimentelle Software wird klar als Testversion gekennzeichnet. Zusätzlich können Entwickler ein Ablaufdatum festlegen. Veraltete Testversionen verschwinden dadurch automatisch.
Das Konzept beschränkt sich nicht auf klassische Anwendungen. Auch Änderungen an wichtigen Systemkomponenten lassen sich testen. Dafür erstellt GNOME spezielle Systemerweiterungen statt neuer Pakete. Diese werden nur vorübergehend über das bestehende System gelegt.
Nach dem Entfernen bleibt das eigentliche Betriebssystem unverändert. Risiken durch inoffizielle Paketquellen sollen dadurch entfallen. Auch fehlerhafte Abhängigkeiten werden so deutlich unwahrscheinlicher. Das erhöht die Sicherheit beim Testen neuer Funktionen.
Das Vorhaben gehört zur neuen GNOME OS Developer Tool Suite. Gefördert wird das Projekt durch den deutschen Prototype Fund. Parallel entstehen Lösungen für Entwicklungswerkzeuge auf der Kommandozeile. Weitere Einzelheiten wollen die Entwickler später vorstellen.
Weiterführende Informationen finden sich im Modal Collective Blog.


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