GNOME zeigt, wohin sich der Desktop entwickeln könnte

Loading

GNOME arbeitet an mehreren Ideen für die Zukunft. Einige Änderungen könnten bereits mit GNOME 51 sichtbar werden.

Besonders konkret wird es bei der Suche. Künftig sollen Ergebnisse über der Übersicht erscheinen. Die bisherige Ansicht bleibt dabei weiterhin sichtbar. GNOME möchte die Suche später zusätzlich deutlich leistungsfähiger machen.

Auch die Schnelleinstellungen sollen flexibler werden. Nutzer könnten künftig selbst festlegen, welche Schalter dort erscheinen. Weniger wichtige Funktionen lassen sich damit ausblenden.

Beim Kalender ist ebenfalls eine Änderung geplant. Benachrichtigungen sollen näher an den Schnelleinstellungen erscheinen. Der Kalender könnte dadurch stärker auf Termine, Wetter und Weltzeiten fokussiert werden.

Größere Pläne betreffen die Fensterverwaltung. Beim Verschieben könnten Arbeitsflächen künftig größere Ablageflächen werden. Noch ambitionierter ist Mosaic mit automatischer Fensteranordnung. Dabei soll der verfügbare Platz intelligent verteilt werden.

Auch Alt+Tab steht auf dem Prüfstand. Zuletzt verwendete Fenster könnten künftig stärker hervorgehoben werden. Zusätzlich denkt GNOME über einen moderneren Anmeldebildschirm und besseren Akkustand nach. Impressionen der Vorstellungen stellt GNOME in seinem Blogbeitrag vor.

GNOME zeigt hier eine spannende Mischung aus kleinen Verbesserungen. Einige Ideen könnten den Alltag deutlich angenehmer machen. Schade bleibt allerdings das fehlende Comeback einer klassischen Systemleiste.

8 Kommentare zu „GNOME zeigt, wohin sich der Desktop entwickeln könnte“

  1. Fin

    Gibt weiterhin keinen brauchbaren Standard für eine Systemleiste. Was soll da also implementiert werden?

  2. DaSchurl

    Es gibt einen Standard für die Systemleiste. Gnome implementiert diesen nur nicht.

  3. FinIstDoof

    GNOME ist und bleibt einfach Müll. Eine Desktopumgebung mit Fokus auf Mobilgeräte entwickelt, nur dass es keine bzw. kaum Mobilgeräte gibt, die GNOME einsetzen.
    Ich weiß nicht wem GNOME was zeigt, aber die Zukunft ist es sicher nicht.

  4. Kiesi

    Manchmal ist es hier wie früher beim boxen. Die Ringpausen (hier Kommentare) mit Ulli Wegner waren unterhaltsamer als der eigentliche Kampf (hier der Beitrag).

    Trifft auch für den nächsten Beitrag zu.

  5. Gil

    Als Nutzer gibt es Dinge, die mir wichtiger sind als die oberflächlichen Aktualisierungen, die mir dann als unumstößliche Realität aufgezwungen werden. Ich kenne die GNOME-Oberflächen seit ihren Anfängen.
    Es besaß im Vergleich zu ähnlichen eine fortschrittliche Oberfläche،
    Das Problem besteht darin, dass durch die ständigen Aktualisierungen viele praktische Funktionen weggefallen sind, die später in separaten Programmen bereitgestellt werden. Das Merkwürdige ist zum Beispiel die dritte Generation Benutzeroberfläche sie brauchte nichts , sie war bereits fertig.

  6. Patrick

    Man kann von gnome halten was man möchte, aber es ist einer der Verdientesten Vertreter von OSS und ohne gnome stände es heute schlechter auch um andere Projekte.

  7. AH

    Bzgl. GNOME liest man immer häufiger von „Design-Diktatur“.

    Hier hatte ich letztes WE gerade erst was dazu geschrieben (mit Fotos der dafür Verantwortlichen):

    https://www.computerbase.de/forum/threads/2269170/post-31426912

    Was geht in deren Köpfen vor?

  8. FinIstDoofIstDumm

    Schick. Es wird.

    Sehr liebevoll im Gegensatz zu den Windows clones.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert