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Gentoo hat zum Jahresende einen ausführlichen Bericht veröffentlicht. Darin stellt das Projekt wichtige Weichen für die Zukunft. Besonders die geplante Abkehr von GitHub sorgt für Aufmerksamkeit.
Die Entwickler wollen ihre Arbeitsabläufe zu Codeberg verlagern. Die Community lehnt bestimmte GitHub Funktionen zunehmend ab. Vor allem der Druck zur Nutzung proprietärer Werkzeuge stößt vielen Beteiligten auf.
Codeberg basiert auf Forgejo und wird gemeinnützig betrieben. Der Dienst sitzt in Berlin und passt besser zu Gentoos Vorstellungen. Das Projekt erhofft sich mehr Kontrolle über Infrastruktur und Werkzeuge.
Der Bericht enthält auch finanzielle Einblicke. Die Stiftung erzielte im vergangenen Jahr etwas über zwölftausend Dollar. Ein Großteil stammt aus vielen kleinen Spenden der Nutzer.
Weitere Einnahmen flossen über die Organisation SPI. Auch hier kamen mehrere tausend Dollar zusammen. Die Ausgaben betrafen vor allem Hosting und Verwaltung.
Zum Start des neuen Geschäftsjahres meldet Gentoo einen soliden Kassenstand. Das Projekt blickt damit stabil in die Zukunft. Alle Details finden sich im aktuellen Jahresbericht.


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