PAUKENSCHLAG: Französische Regierung kündigt Linux Desktop Wechsel an

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Frankreich richtet seine digitale Strategie neu aus und macht Linux zum zentralen Bestandteil staatlicher IT Arbeitsplätze. Die nationale Digitalbehörde DINUM bestätigt in einer offiziellen Mitteilung, dass Windows schrittweise durch Linux Systeme ersetzt wird. Dieser Schritt ist Teil eines größeren Plans, der die Abhängigkeit von nicht europäischen Technologien deutlich verringern soll.

Die Regierung fordert alle Ministerien auf, bis Herbst 2026 konkrete Migrationspläne vorzulegen. Diese sollen nicht nur die Desktop Systeme betreffen, sondern auch Werkzeuge für Zusammenarbeit, Sicherheitssoftware, Datenbanken, Virtualisierung und Netzwerktechnik. Damit geht Frankreich weit über eine einfache Umstellung einzelner Arbeitsplätze hinaus und verfolgt eine umfassende Strategie für digitale Souveränität.

Besonders bemerkenswert ist die Klarheit der Ankündigung. Es handelt sich nicht um ein Pilotprojekt oder eine interne Empfehlung, sondern um eine offizielle Vorgabe für die gesamte Verwaltung. Linux wird ausdrücklich als künftige Basis für staatliche Arbeitsstationen genannt. Das verleiht dem Vorhaben ein Gewicht, das in Europa selten ist.

Wie weit die Umstellung reicht, hängt von den Plänen der einzelnen Ministerien ab. Noch ist offen, welche Distributionen eingesetzt werden. Diese Entscheidung soll später folgen. Klar ist jedoch, dass Linux eine zentrale Rolle in der langfristigen IT Strategie des Landes einnimmt.

Frankreich setzt damit ein starkes Zeichen für technologische Unabhängigkeit. Die Entscheidung zeigt, dass offene Systeme nicht nur eine Alternative darstellen, sondern auch auf höchster staatlicher Ebene als strategischer Vorteil gelten. Ob sich die deutsche Regierung auch mal zu einer so klaren Entscheidung wird durchringen können?

6 Kommentare zu „PAUKENSCHLAG: Französische Regierung kündigt Linux Desktop Wechsel an“

  1. Anonym

    endlich macht einer den Anfang

  2. Frank

    schöne währe wenn’s auch in Deutschland so kommen würde. Aber unsere Politiker nutzen nicht ihr Hirn. Wer braucht schon einen Computer, oder gar das Internet.
    Von welcher Partei kamen diese Auguren noch mal, ach fast vergessen.
    Glasfaser braucht man nicht – Kabel reicht.

  3. Kiesi

    In Frankreich könnte das sogar klappen. Die haben zum Glück einen ordentlichen Zentralstaat und keine Kleinstaaterei, schönklingend Föderalismus genannt. Mit deutscher Kleinstaaterei und „Möchtegern-Landesfürsten“, wo jeder was zu gackern hat („Mia san mia“), wird das nie was.

  4. AH

    @Anonym: Und was für einen!

    Ich drücke denen (und uns) sämtliche Daumen und großen Zehen, die ich habe! 🙂

    Wenn das gut klappt, bekommen hoffentlich auch unsere “Volksvertreter” endlich ihren Gluteus maximus hoch…

  5. Uwe

    …Es handelt sich nicht um ein Pilotprojekt oder eine interne Empfehlung, sondern um eine offizielle Vorgabe für die gesamte Verwaltung. Linux wird ausdrücklich als künftige Basis für staatliche Arbeitsstationen genannt. …

    Na das ist ja mal ne Ansage! Da sollten sich die BRD-Politiker entlich mal kundig machen. Aber bei unserer derzeitigen Chaos-Politik….?
    Linux ist für die doch “Neuland” !
    :::
    OT
    Fundstück.

    Kundenverarsche bei Netto.
    Ja die testen mit Windows. Wer aber z.B. Cachy-OS auf solch einem System einsetzt dürfte auch Probleme bekommen und die Freude beim Zocken schwindet dann dahin. Das Video dürfte auf für Linuxer relevant sein.
    Ich kann dem Manu nur zustimmen!

    KRITISCH!! Wir haben den „Profi-Gaming-PC“ bei NETTO gekauft… #GamingSchrott

    https://www.youtube.com/watch?v=YHIfakPby7w

  6. Edward

    @ Kiesi
    Das Problem ist nicht Bayern, das Problem ist der Osten, der Norden und das Ruhrgebiet. Würden sich alle nach den Bayern richten, gäbe es diese Probleme nicht.

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