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Firefox bekommt eine Funktion, die viele Nutzer nicht erwartet hätten. Eine Änderung aus Version 149 sorgt nun für Gesprächsstoff, denn der Browser enthält erstmals den Werbeblocker‑Motor von Brave.
Mozilla integriert dafür das Rust‑basierte Projekt adblock‑rust, das auch im Brave Browser zum Einsatz kommt. Daruber informiert Shivan Kaul Sahib (VP of Privacy and Security bei Brave) via Blogbeitrag. Die Technik bleibt vorerst deaktiviert und besitzt keine Oberfläche, doch sie arbeitet bereits im Hintergrund. Laut Bugzilla wurde der Code als Prototyp aufgenommen und soll künftig Netzwerkanfragen und kosmetische Filter effizienter verarbeiten.
Spannend ist der Blick auf die Technik. Adblock‑rust versteht sich mit Filterlisten im Stil von uBlock Origin und kann Werbung sowie Tracker zuverlässig blockieren. Auch Waterfox nutzt die Engine inzwischen und baut direkt auf Mozillas Implementierung auf.
Wer experimentieren möchte, kann die Funktion auf eigene Gefahr hin und ohne Gewähr manuell aktivieren. Dazu lässt sich in den Einstellungen von Firefox die erweiterte Schutzfunktion abschalten und in about:config der passende Schalter setzen. Dazu nach diesem String suchen: privacy.trackingprotection.content.protection.enabled und diesen auf „true“ setzen. Mit EasyList und EasyPrivacy zeigt sich schnell, dass Anzeigen zwar Platz belegen, aber keinen Inhalt mehr laden.
Ob und wann Mozilla die Funktion offiziell freischaltet, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass Firefox damit eine moderne Grundlage für künftige Schutzmechanismen erhält und sich technisch stärker an aktuellen Blockern orientiert.


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