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Mozilla zieht einen klaren Schlussstrich und schneidet alte Zöpfe ab. Der Browserhersteller stellt die Pflege von Firefox ESR 115 für Windows 7 und 8.1 ein. Im überarbeiteten Supportdokument heißt es, dass die letzten Sicherheitsupdates in diesem Monat erscheinen. Danach erhalten diese Systeme keine Aktualisierungen mehr.
Die Entwickler machen allgemein deutlich, dass veraltete Betriebssysteme ein Risiko darstellen. Nutzer sollen ihr System auf eine moderne Windows Version anheben. Wer das nicht möchte, kann laut Dokument auch auf ein anderes Betriebssystem wechseln. Dort wird ausdrücklich erwähnt, dass Linux eine sinnvolle Alternative bietet.
Viele Anwender halten aus Gewohnheit an alten Systemen fest. Doch fehlende Updates öffnen Angreifern Tür und Tor. Mozilla betont, dass ein sicherer Browser nur auf einer gepflegten Basis funktionieren kann. Die Verantwortung liegt nun bei den Nutzern.
Für Linux Gemeinschaften ist diese Entscheidung ein bisschen Rückenwind. Menschen, die ohnehin über einen Wechsel nachdenken, erhalten einen zusätzlichen Anstoß. Moderne Linux Distributionen laufen am Desktop stabil und bieten lange Unterstützung.
Der Schritt zeigt, wie wichtig aktuelle Systeme für die Sicherheit sind. Firefox bleibt ein zuverlässiger Browser, doch nur auf Plattformen, die aktiv gepflegt werden. Windows 7 erhält seit Januar 2020 keine Updates mehr und Windows 8.1 erhält seit Januar 2023 keine Updates mehr. Für beide Versionen des Betriebssystems endete der Extended Support. Ein Betrieb dieser Betriebssysteme stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Eine Überblick über einen Wechsel zu Linux für Nutzer älterer Windows Nutzer findet sich hier.


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