Firefox 150 bringt mehr Privatsphäre und neue PDF‑Werkzeuge

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Mozilla hat Firefox 150 veröffentlicht und liefert ein Update, das vor allem Linux Nutzer freuen dürfte. Die neue Version integriert erstmals den GTK Emoji Picker, sodass sich Emojis nun direkt über die systemweite Tastenkombination einfügen lassen. Damit verhält sich Firefox auf Linux Desktops deutlich natürlicher.

Auch der eingebaute PDF‑Viewer bekommt ein spürbares Upgrade. Nutzer können Seiten nun direkt im Browser verschieben, kopieren oder löschen. Damit wird der Viewer zu einem kleinen Bearbeitungswerkzeug, das viele Aufgaben ohne zusätzliche Software erledigt.

Beim Thema Datenschutz zieht Mozilla die Schrauben weiter an. Firefox 150 erweitert die Kontrolle über lokale Netzwerkzugriffe und verlangt nun häufiger eine ausdrückliche Erlaubnis, bevor Webseiten Geräte im Heimnetz ansprechen dürfen. Diese Funktion war bisher nur für Nutzer mit strengen Tracking‑Schutzeinstellungen aktiv und wird nun breiter ausgerollt.

Für Entwickler gibt es ebenfalls Neuerungen. Die DevTools erhalten präzisere Pseudo‑Klassen‑Schalter und Verbesserungen beim Umgang mit Shadow DOM. Der Netzwerkmonitor zeigt nun auch an, wenn eine Verbindung ein Zertifikat nutzt, das nicht aus Mozillas Root‑Programm stammt.

Firefox 150 steht ab sofort zum Download bereit. Windows und macOS erhalten das Update automatisch, während Linux Nutzer es wie gewohnt über die Paketquellen ihrer Distribution bekommen. Weiterführende Informationen finden sich in den Release Notes.

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