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Ab Version 43 setzt die Linux-Distribution Fedora vollständig auf Wayland (bzw. auf das Wayland-Server-Protokoll) für die GNOME-Desktop-Umgebung. Die Veröffentlichung ist für Oktober oder November 2025 geplant.
Die Entscheidung wurde vom Fedora Engineering Steering Committee (FESCo) getroffen. Eine klare Mehrheit der Mitglieder sprach sich für den Wechsel aus: Fünf stimmten dafür, zwei dagegen. Kritiker sehen darin jedoch eine problematische Entwicklung. Das Ergebnis gibt es hier.
Der Antragsteller Neal Gompa betonte, dass die GNOME-X11-Sitzung kaum getestet wurde. Viele Fehler blieben ungelöst, da die Entwicklung in diesem Bereich nicht aktiv vorangetrieben wurde. Auch Mutter, der Fenstermanager von GNOME, weist weiterhin ungelöste Probleme auf.
Gegner der Änderung argumentieren, dass X11 für einige Nutzer noch sinnvoll sei. Fedora hält jedoch an seinem Kurs fest: Die Ressourcen sollen besser mit der GNOME-Entwicklung abgestimmt werden. Wer X11 benötigt, kann auf alternative Desktop Umgebungen wie Cinnamon oder MATE ausweichen.


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