Fedora streicht Deepin Desktop aus den Repositories

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Fedora verabschiedet sich vom Deepin Desktop Environment (DDE). Die Entscheidung folgt einer langen Reihe technischer Warnsignale und fehlender Pflege durch das verbliebene Entwicklerteam.

FESCo, das zentrale technische Gremium des Projekts, stimmte dem Vorschlag zu, nachdem wiederholte Hinweise auf ungeprüfte sicherheitsrelevante Komponenten aufkamen. Besonders betroffen waren der Dateimanager und mehrere Dienste, die sensible Schnittstellen nutzten. Fedora hatte diese Pakete ohne ein eigenes Prüfverfahren übernommen, was die Diskussion zusätzlich verschärfte.

Parallel dazu häuften sich technische Probleme. Viele Deepin Pakete ließen sich nicht mehr bauen oder waren bereits seitFedora 43verschwunden. Damit war Deepin schon vor der offiziellen Entscheidung kein funktionierender Desktop mehr. Auch die ursprünglichen Betreuer bestätigten, dass ihnen die Zeit für die umfangreiche Pflege fehlte.

Mit dem Beschluss entfernt Fedora alle Deepin Pakete vollständig und stellt klar, dass eine Rückkehr nur nach erneuter Prüfung und mit aktiver Betreuung möglich wäre. Für Nutzer bedeutet das, dass Deepin vorerst kein offizieller Desktop im Fedora Umfeld bleibt. Fedora ist damit nicht allein. Vor knapp einem Jahr entfernte openSUSE das DDE aus den Archiven wegen Sicherheitsbedenken.

Weiterführende Informationen finden sich in der korrespondierenden Diskussion.

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