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Fedora 45 könnte die Systemsicherheit deutlich erhöhen. Geplant ist Shadow-Stack als neuer Standard für x86_64 Systeme.
Die Funktion schützt Programme vor Angriffen auf den Kontrollfluss. Dazu zählen unter anderem Return-Oriented-Programming und ähnliche Exploits. Die Technik nutzt dafür spezielle Hardwarefunktionen moderner Prozessoren.
Unterstützen Anwendungen Shadow-Stack bereits beim Erstellen, greift der Schutz automatisch. Der dynamische Loader aktiviert die Sicherheitsfunktion beim Programmstart. Nutzer müssen dafür keine zusätzlichen Einstellungen vornehmen.
Die neue Technik verursacht nur einen geringen Leistungsaufwand. Gleichzeitig soll sie den Weg für weitere Sicherheitsfunktionen ebnen. Künftig könnte Fedora auch Indirect-Branch-Tracking aktivieren und damit den vollständigen CET Schutz bereitstellen.
Die Neuerung funktioniert ausschließlich auf kompatiblen x86_64 Prozessoren. Ältere Hardware ohne Shadow-Stack Unterstützung profitiert daher nicht von der zusätzlichen Absicherung.
Fedora 45 wird gegen Ende Oktober oder Anfang November erwartet. Neben Shadow-Stack sind zahlreiche weitere Verbesserungen für Sicherheit, Installation und Systemverwaltung geplant. Weiterführende Informationen finden sich hier.


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