Fedora 44 wird wegen Fehlern verschoben

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Fedora 44 sollte heute planmäßig erscheinen, doch das Projekt stoppt den geplanten Start. Die Entwickler sehen zu viele ungeklärte Probleme und verschieben die Veröffentlichung auf den 21. April. Die Entscheidung fiel nach einer kurzen Lagebewertung der Qualitätssicherung. Update vom 17.4.26: Der Veröffentlichungstermin wurde nochmals verschoben, diesmal auf den 28.4.26.

Mehrere schwerwiegende Fehler betreffen zentrale Abläufe beim ersten Systemstart. Ein Mesa Problem führt auf NVIDIA Geräten zu Abstürzen während der Einrichtung. Dazu kommen drei Fehler in der Plasma Einrichtung, die Tastatur und WLAN betreffen. Zwei weitere gemeldete Probleme verursachen schwarze Bildschirme beim Entsperren verschlüsselter Systeme.

Einige Korrekturen warten noch auf Tests. Andere Fehler sind weiterhin offen. Fedora möchte kein Release veröffentlichen, das grundlegende Installationswege beeinträchtigt. Die Verschiebung gilt daher als notwendig, um ein stabiles System zu liefern.

Mit Fedora 44 kommen viele Neuerungen. GNOME 50 erscheint für die Workstation. Plasma 6.6 bringt einen neuen Einrichtungsfluss und einen überarbeiteten Login Manager. Budgie 10.10 erhält Wayland Unterstützung. Dazu kommen Verbesserungen im Installer, optimierte Live Medien und aktualisierte Entwicklerwerkzeuge.

Wenn Fedora die Probleme rechtzeitig behebt, steht einem stabilen Start am 21. April nichts im Weg.

5 Kommentare zu „Fedora 44 wird wegen Fehlern verschoben“

  1. AH

    Bei den schwerwiegenden Fehler beim ersten Systemstart musste ich an meine Erfahrungen mit Fedora 7-9 (2007/8) denken:

    Bei meinen ersten Versuchen mit Linux hatte ich Suse und Ubuntu schon abgeschrieben, da sie mir aus unterschiedlichen Gründen nicht gefielen und habe es dann mit Fedora versucht, *weil* es als bleeding Edge galt: Herausforderung angenommen! 😉

    F7 noch in VirtualBox, F8 auf einer dafür zusätzlich eingebauten alten HD und F9 dann schon als Hauptsystem, da ich von den Möglichkeiten und dem GUI begeistert war!
    (GNOME 2, aber da ich von XP kam, lag die “Latte” nicht sonderlich hoch 😉 )

    Ein halbes Jahr später habe ich meinen PC aufgerüstet, aber mit dem neuen Board bootete Fedora nicht mehr und ließ sich auch nicht neu installieren. Da ich keine weiter Distribution kannte, bin ich notgedrungen wieder zurück zu Windows – und habe Fedora lange nachgetrauert.
    (erst 2015 habe ich es wieder versucht, da mir XP als nicht mehr tragbar erschien und bin dabei geblieben: zuerst LinuxMint und seit 2020 Artix)

    Vor einigen Jahren brachte der Rudolph Jr. (cc2.tv) eine Doppelfolge zu Linux und berichtete anschließend davon, dass sich Fedora als einzige Distribution auf zwei der genutzten Laptops nicht installieren ließ. – Da er sich sehr gut mit Linux auskennt, hätte er es nach eigener Aussage wahrscheinlich hinbekommen, aber er wollte Linux aus Sicht von Einsteigern zeigen und die könnten das ja nicht lösen (eben wie ich damals).

    Ich war überrascht, dass das bei Fedora immer noch ein Problem zu sein scheint.

  2. Jens

    @AH:
    Computer:Club2 nutzt Linux Mint als Hauptsystem. Allerdings mit dem Trinity Desktop Environment.

  3. AH

    @Jens: Sicher? Wieso sollten die das machen? Es gibt nicht nur keine offizielle Trinity-Version von LinuxMint, sondern die KDE-Version, die es vor 10 Jahren bei LinuxMint 17 noch gab, ist afair mit LinuxMint 18 schon eingestampft worden.

    Das der Thomas damals auch Zorin vorgestellt hat, ging übrigens von mir aus: Wir hatten ein paar Mail bzgl. Linux ausgetauscht.

  4. Jens

    @AH
    Herr Rudolph Jr. Ist langjähriger Nutzer vom TDE. Man kann den TDE bei Linux Mint auch nachinstallieren. Nicht der Weißheit letzter Schluss hat darüber auch mal ein Video gemacht. Denn er nutzt auch Linux Mint mit TDE.

  5. AH

    @Jens: Danke. Ich werde beim nächsten Videocast mal genauer darauf achten. 🙂

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