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Fedora 44 erscheint nach zwei Verzögerungen und liefert ein großes Paket an Neuerungen. Die Workstation‑Ausgabe setzt nun auf GNOME 50, das viele Kernanwendungen modernisiert und den Desktop spürbar abrundet. Auch Kalender, Dateiverwaltung und Fernzugriff erhalten sichtbare Verbesserungen.
Die KDE‑Variante zieht mit Plasma 6.6 nach. Dazu kommen aktualisierte Frameworks und eine neue Einrichtung nach der Installation. Fedora Games Lab nutzt nun ebenfalls Plasma. Budgie rückt weiter in Richtung Wayland und erscheint in Version 10.10.

Unter der Oberfläche arbeitet Fedora 44 mit Kernel 6.19. Neue Funktionen verbessern die Unterstützung für ARM‑Geräte und optimieren Live‑Medien. USB‑Installationen können nun automatisch persistente Daten anlegen. Auch ältere Komponenten wurden entfernt, um das System schlanker zu halten.
Entwickler finden viele aktualisierte Werkzeuge vor. Fedora liefert neue Compiler, Bibliotheken und Sprachen wie GCC 16, LLVM 22, Go 1.26 und PHP 8.5. Zudem steht der Nix‑Paketmanager erstmals direkt in den Repositories bereit. Die Umstellung auf DNF5 schreitet weiter voran.

Auch die unveränderlichen Fedora‑Varianten erhalten die neuen Desktops. Silverblue nutzt GNOME 50, Kinoite setzt auf Plasma 6.6 und Budgie Atomic bringt Wayland‑Support. COSMIC Atomic liefert Version 1.0.8 des neuen Rust‑Desktops. Fedora 44 steht ab sofort in vielen Editionen zum Download bereit. Weiterführende Informationen finden sich in der Release Ankündigung.


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